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| 20. 01. 2012 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |

Das oben gezeigte Bild datiert vom 26. September 2006 und zeigt eine Kabine von Kodak auf der Photokina 2006 in Köln, Deutschland.
Der US-amerikanische Kamera-Pionier Eastman Kodak meldete am Donnerstagmorgen Insolvenz an, wie man in einer Stellungnahme des CEO des Unternehmens, Antonio Perez, lesen kann. Perez sagte, der Aufsichtsrat und die gesamte Führungsspitze seien sich einig, dass Insolvenz anzumelden ein "notwendiger Schritt und das Richtige für die Zukunft von Kodak" gewesen sei. Perez sagte, das Ziel sei, den "Wert für unsere Anteilseigner zu maximieren, wie auch für die Angestellten, Rentner, Gläubiger und die Pensions-Treuhänder". "Wir freuen uns darauf, mit unseren Anteilseignern eine schlanke Weltklasse-Firma für digitale Fotografie und Materialwissenschaften herauszuarbeiten", sagte er.
Kodak, registriert vom Erfinder George Eastman im Jahr 1888 in New York, war über Generationen hinweg eine Hausmarke, da es Fotografie durch die Erfindung von Handkameras für die Massen zugänglich machte.
Dennoch geriet das Unternehmen in den späten 1990er Jahren ins Hintertreffen, als sich schnell wachsende Digitalkameraproduzenten immer größere Marktanteile sicherten.
Die Aktien des Unternehmens fielen 2011 um mehr als 80 Prozent und befinden sich derzeit auf einem historischen Tiefstand. Bei Handelsende am Mittwoch waren sie bei 55 Cent.
Das Unternehmen gab im Januar eine Warnung an der New Yorker Börse heraus, dass es seine Anteile aus dem Handel nehmen werde, falls diese die Ein-Dollar-Grenze in den nächsten sechs Monaten nicht überschreiten können.
Weiterer Bericht zum Thema: Die Legende von Kodak in Bildern
Quelle: Global Times
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