Home Aktuelles
Multimedia
Service
Themenarchiv
Community
Home>Wirtschaft Schriftgröße: klein mittel groß
22. 03. 2013 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

"Fujiya Toffees": Bakterienverseuchte japanische Süßigkeit macht krank

Schlagwörter: Bakterien, Süßigkeit, Japan, Fujiya Toffees, China

In einer Toffee-Sorte der beliebten japanischen Süßigkeiten-Marke "Fujiya" wurde eine große Anzahl schädlicher Bakterien gefunden. Die Erreger können Durchfall, Erbrechen und weitere Gesundheitsprobleme verursachen.

Nong Shaozhuang, ein Professor der Dalian Polytechnic University, meinte, der Grund für die hohe Anzahl der festgestellten Bakterienstämme sei wohl der, dass die Süßigkeiten bei der Verarbeitung wahrscheinlich für eine längere Zeit der Luft ausgesetzt waren.

Bei der Fujiya-Fabrik in Hongzhou ist man allerdings einer anderen Meinung: Die Sprecherin der Marketing und PR-Abteilung, Frau Tang, sagte, eine Produktverunreinigung könne in der Regel an vier Stellen vorkommen, nämlich bei der Produktion, der Qualitätsprüfung, der Lagerhaltung – aber auch beim Transport.

Frau Tang sagte außerdem, dass die Firma, nachdem sie im Dezember letzten Jahres die besagte Mitteilung erhalten hatte, die beanstandeten Produkte sofort überprüft hätte. Die Anzahl der gefundenen Bakterien habe zu diesem Zeitpunkt nicht über den gesetzlich vorgeschrieben Wert gelegen. Die Firma hätte die Ergebnisse der chinesischen Handels- und Industrieaufsicht zukommen lassen, von dieser aber keine Antwort bekommen. Bisher gebe es noch keine Ankündigung bezüglich einer Strafe gegen Fujiya. Es werde davon ausgegangen, dass das beanstandete Produkt für etwa fünf Monate auf dem Markt gewesen sei. Inzwischen sei es aber aus den Regalen genommen worden, so Tang

Die Sprecher mehrerer chinesischer Supermarktketten sagten jedoch, dass Fujiya bis Mittwoch die Märkte nicht angewiesen habe, die Produkte aus den Regalen zu nehmen. Frau Tang erklärte dazu, dass die Firma den Rückruf schon angekündigt habe, es aber wegen des komplizierten Verfahrens zu Verzögerungen gekommen sei.

Quelle: german.china.org.cn

   Google+

Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur

Kommentar schreiben
Kommentar
Ihr Name
Kommentare
Keine Kommentare.
mehr