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11. 09. 2013 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

China darf Pferde direkt aus Belgien importieren

Schlagwörter: Pferde , Belgien ,China, Import

China hat grünes Licht für den direkten Import von belgischen Reitpferden bekommen und braucht somit die belgischen Reitpferde nicht mehr über ein Drittland zu kaufen, wurde am Montag von Belgien angekündigt.

China hat grünes Licht für den direkten Import von belgischen Reitpferden bekommen und braucht somit die belgischen Reitpferde nicht mehr über ein Drittland zu kaufen, wurde am Montag von Belgien angekündigt. Dem flämischen Ministerpräsidenten Kris Peeters zufolge konnten unter dem alten System belgische Pferde nur nach Holland, Luxemburg oder Deutschland und dann nach China transportiert werden. Die gute Nachricht ist, dass nun eine Handelsvereinbarung zwischen China und Belgien gemacht worden ist, wodurch China Reitpferde direkt von Belgien importieren darf, und zwar hauptsächlich die Weltklasse-Pferdeart Belgischer Warmblut. "Dies ist ein wichtiger Schritt", so Peeters, als er den Equuleus International Riding Club, einen bekannten Reitclub in Beijing, besuchte. "Wir freuen uns, dass wir unsere Pferde in China fördern können. Wir werden in naher Zukunft mehrere Importe arrangieren, und ich hoffe, dass sie hier jede Menge Wettbewerbe gewinnen."

Rudi Eerdekens, Chef der Belgian Warmblood Association, erklärte vor einem Journalisten von China.org.cn, dass es nicht kosteneffektiv für ihre Pferde sei, aus anderen Ländern importiert zu werden. "Das neue System wird das Verfahren vereinfachen und die Preise senken", so er. "Reiten ist sehr populär in Belgien, 50 bis 60 Prozent der Belgier reiten, und dieser Prozentsatz ist steigend", so Eerdekens. "Jedes Wochenende haben wir 10 bis 15 Wettbewerbe. Es ist sehr praktisch, von Belgien in andere europäische Länder zu reisen, daher wohnen viele berühmte internationale Reiter in Belgien, um Pferde für große Internationale Wettbewerbe und Festivals zu trainieren."

Yue Gaofeng, der Generalsekretär der China Horse Association, erklärt, dass es in Belgien rund 350.000 Pferde gebe, und dass damit ein Pferd auf 31 Menschen komme. Im Vergleich dazu gebe es in China 6,5 Millionen Pferde, und somit ein Pferd pro 200 Menschen. "Belgien ist ein kleines Land, aber es ist überragend in Bezug auf das Reiten. China mag zahlenmäßig groß sein, aber das Land ist nicht stark in der Pferdeindustrie", so er. "Das Handelsabkommen zwischen den beiden Ländern ist bedeutend. Wir hoffen, mehr über die fortschrittlichen Konzepte und Technologien aus Belgien lernen zu können, um die weitere Entwicklung der chinesischen Pferdeindustrie zu fördern", so Yue.

Quelle: german.china.org.cn

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