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22. 12. 2013 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Gold-Futures verlieren 2,5 Prozent in einer Woche

Schlagwörter: COMEX Gold-Derivate QE Goldkontrakt

Gold-Derivate schlossen am Freitag an der COMEX wieder höher, nachdem die Preise in dieser Woche um zeitweise bis zu 3,4 Prozent eingebrochen waren. Der meistgehandelte Goldkontrakt für Februar stieg um 10,1 Dollar, oder 0,85 Prozent, auf 1203,7 Dollar pro Feinunze. Insgesamt verloren die Gold-Futures in dieser Wocher 2,5 Prozent.

Laut einigen Marktanalysten ist ein Preis unter 1200 Dollar ein starkes Kaufsignal für alle Sektoren, die mit physischem Gold zu tun haben, wie beispielsweise Juweliere oder auch Käufer aus verschiedenen Industrien. Die 1200-Dollar-Marke fungiere daher als starke technische Unterstützungslinie. Da der Markt aber eine Kürzung des durch die amerikanische FED herbeigeführten Geldmengeninflationsprogramms "Quantitative Easing (QE)" [dt. (Geld-) mengenmäßige Lockerung] erwartet, könnte der Preis der Gold-Derivate kurzfristig noch weiter fallen.

Bei Goldman Sachs (GS) geht man davon aus, dass der Preis der Gold-Futures noch nicht seinen tiefsten Punkt erreicht hat – die Bank erwartet den größten Preiseinbruch bei Gold-Derivaten seit 1981. Am Donnerstag waren die Gold-Futures zeitweise schon um 3,4 Prozent auf 1193,6 Dollar gefallen. GS geht von einem Gold-Derivate-Preis von 1050 Dollar am Ende des nächsten Jahres aus.

Die amerikanische Federal Reserve hatte am 18. Dezember angekündigt, ihr QE-Programm möglicherweise auf 900 Milliarden Dollar jährlich herunterfahren zu wollen. Wie die amerikanische Regierung dann noch ihre Schulden bezahlen soll, erklärte die FED allerdings nicht. Gold-Futures haben im laufenden Jahr 28 Prozent ihres Wertes eingebüßt und könnten damit zum ersten Mal seit 13 Jahren einen Jahresverlust einfahren.

Silberkontrakte mit Auslieferzeitpunkt März stiegen um 26,7 US-Cent, oder 1,39 Prozent, und schlossen bei 19,453 Dollar pro Feinunze.

Quelle: german.china.org.cn

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