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15. 04. 2014 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

GCI: Beijing unter die "globalsten" Städte gewählt

Schlagwörter: Beijing  globalsten" Städte

Bei einer Umfrage bezüglich der global einflussreichsten Städte hat es Beijing auf einen der vorderen Plätze geschafft. Dabei konnte die chinesische Landeshauptstadt sogar Städte wie Seoul, Brüssel, Singapur und Washington DC schlagen.

In dem am Montag veröffentlichten "2014 AT Kearney Global Cities Index (GCI)" wird Beijing auf dem 8. Platz geführt. Die chinesische Hauptstadt hat es damit zum ersten Mal in die Top 10 der Liste geschafft.

Die GCI-Liste wird seit 2008 alle zwei Jahre veröffentlicht. Sie misst die globale Involvierung von 84 Städten in fünf Bereichen: Geschäftsaktivität, Humankapital, Informationsaustausch, Kulturerfahrung und politischer Dialog. Das Resultat ist eine umfassende Messung des globalen Einflusses einer Stadt und bietet somit mehr als andere Indizes, die sich nur auf wirtschaftliche Aspekte konzentrieren.

Beijing verdankt seinen Aufstieg in der Liste dem schnellen Anstieg bei fünf der vom GCI ermittelten Werte: der Aktivität von Fortune 500 Unternehmen, der Anzahl des Lehrpersonals internationaler Schulen, der Anzahl von Netizens mit Breitband-Internetzugang und dem kulturellen Austausch zwischen Museen.

Der GCI ist ein wichtiges Instrument, das Unternehmen gerne bei Standortentscheidungen für ihre regionalen Hauptquartiere heranziehen. Dabei achten die Firmen inzwischen nämlich hauptsächlich darauf, ob ein Standort attraktiv genug ist, um Spitzentalente möglichst lange an das Unternehmen zu binden. Darüber hinaus nutzen viele Städte den GCI, um die Wirksamkeit ihrer Politik und Entwicklungsinitiativen zu überprüfen.

Eine weitere chinesische Stadt im Spitzenfeld ist Hongkong. Die Stadt steht seit Beginn der Ermittlung des CGI auf dem 5. Platz. In diesem Jahr musste Hongkong jedoch vor allem im Bereich Informationsaustausch Federn lassen: die Stadt kam hier nur noch auf Platz 9 (2012: Platz 4) und wurde darüber hinaus von London und Beijing in dem Beriech Geschäftsaktivität sowie von Tokio und Chicago im Bereich Humankapital überholt.

Obwohl Beijing insgesamt immer noch drei Plätze hinter Hongkong liegt, hat ihre Rolle als politsches und kulturelles Zentrum Chinas die Hauptstadt schon in vielen Bereichen – darunter Geschäftsaktivität, kultureller Austausch und politischer Dialog – an Hongkong vorbeiziehen lassen. Doch in der Gesamtwertung konnte Hongkong dank einer internationaleren und besser ausgebildeten Bürgerschaft sowie einem freieren und schnelleren Informationsaustausch doch einen Platz vor Beijing belegen.

New York, London, Paris und Tokio landeten unverändert auf den Plätzen eins bis vier des GCI.

Weitere nennenswerte chinesische Platzierungen im GCI-Ranking umfassen Shanghai auf Platz 18, Taipei auf Platz 40 sowie Guangzhou (66), Shenzhen (73) und Chongqing (84). Taipei verlor gegenüber 2008 (34) genau sechs Plätze – verglichen mit anderen chinesischen Städten schnitt die Hauptstadt der Inselprovinz Taiwan besonders in den Bereichen Humankapital und Geschäftsaktivität nicht so gut ab. Guangzhou, die Hauptstadt der südchinesischen Provinz Guangdong hingegen hatte den größten Zuwachs aller Städte im Bereich Geschäftsaktivität, dafür aber auch den schlechtesten Wert in der Rubrik politischer Dialog.

Shenzhen erreichte erstaunlicherweise einen deutlich niedrigeren Wert in der Rubrik Humankapital als ihr direkter Nachbar, Guangzhou. In der Rubrik werden der Ausländeranteil und die Anzahl internationaler Studenten sowie die Leistungen der Universitäten und das Bildungsniveau der Bürger berücksichtigt.

Die südwestchinesische Stadt Chongqing gehört zu den Städten, die seit 2008 insgesamt am stärksten verloren haben. Über die letzten sechs Jahre hinweg gab es in der Metropole den weltweit stärksten gemessenen Rückgang im Bereich des politischen Dialogs, gleichzeitig aber auch den höchsten Zuwachs überhaupt im Bereich Geschäftsaktivität.

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Quelle: german.china.org.cn

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