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| 16. 02. 2015 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Seit Samstag ist die historische Benguelabahn in Angola wieder durchgehend befahrbar. Die 1344 Kilometer lange Strecke wurde von einer chinesischen Firma instandgesetzt. Langfristig soll die Benguelabahn mit der TAZARA verbunden werden.

In Angola wurde am Samstag die Eisenbahnverbindung vom Atlantikhafen Lobito im Westen des Landes in die Stadt Luau an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo wieder in Betrieb genommen. Die 1344 Kilometer lange Bahnstrecke wurde von der China Railway Construction Corporation (CRCC) wiederhergestellt.
Die Verbindung von Lobito nach Luau wird auch Benguelabahn genannt. Sie ist nach der Tansania-Sambia-Bahn aus den 1970er Jahren die zweitlängste Eisenbahnlinie, die von einer chinesischen Firma in Afrika errichtet wurde. Die sogenannte TAZARA verbindet die tansanische Hafenstadt Daressalam am Indischen Ozean mit dem 1860 Kilometer entfernten Kapiri Mposhi in Sambia. Die Strecke wurde im Jahr 1976 an die Regierungen von Tansania und Sambia übergeben.
Die chinesische Regierung hat die Wiederinstandsetzung der Benguelabahn mit einem zinslosen Darlehen in Höhe von 500 Millionen US-Dollar und technischer Hilfe unterstützt. Mit den Arbeiten wurde im Jahr 2004 begonnen. Die Benguelabahn und die TAZARA sollen in Zukunft miteinander verbunden werden.
China sei bereit, Afrika bei der Realisierung seines Traums von einem länderübergreifenden Hochgeschwindigkeitsnetz zu helfen, hatte Außenminister Wang Yi am Januar während seines Besuchs in Kenia verkündet.
Die China Road and Bridge Corporation baut derzeit eine Eisenbahnlinie von der Touristenstadt Mombasa am Indischen Ozean in die Hauptstadt Nairobi im Landesinnern. Nach ihrer Fertigstellung sollen noch Zweiglinien in fünf weitere Länder gebaut werden. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 13,8 Milliarden US-Dollar.
Quelle: people.cn
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