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02. 04. 2015 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Beijing heißt Taiwan „unter angemessenen Namen“ bei AIIB willkommen

Schlagwörter: Beijing , Taiwan , AIIB, Teilnahme

Die Bewerbungsfrist zur Teilnahme an der „Asian Infrastructure Investment Bank“ AIIB ist verstrichen, auch Taiwan hat neben 50 anderen Ländern einen Antrag eingereicht. Die USA und Japan sind der Bewerbung fern geblieben.

Die Bewerbungsfrist zur Teilnahme an der „Asian Infrastructure Investment Bank“ AIIB ist verstrichen, auch Taiwan hat neben 50 anderen Ländern einen Antrag eingereicht. Die USA und Japan sind der Bewerbung fern geblieben.

Das chinesische Festland begrüßt die Teilnahme Taiwans an der „Asian Infrastructure Investment Bank“ AIIB unter einem angemessenen Namen, wie ein Sprecher der Regierung gestern sagte. Das Büro am Staatsrat für Taiwan Angelegenheiten hat einen Brief erhalten, in dem Taiwan sein Interesse an einer Beteiligung an der Bank bekundet. Nach Angaben von Ma Xiaoguang, dem Sprecher des Büros wurde der Brief an das multilaterale Interims-Sekretariat der AIIB weitergeleitet. „Die AIIB ist offen und umfassend. Wir begrüßen die Teilnahme Taiwans … unter einem angemessenen Namen“, sagte er.

Taiwan hat am Dienstag eine Erklärung veröffentlicht, worin die Intention einer Teilnahme an der Bank bekundet wird. Die Insel ist bereits Mitglied der Asian Development Bank unter dem Namen Taipei, China. Israel und Island haben am Dienstag ebenfalls ihre Bewerbungen zur Teilnahme an der AIIB abgegeben, dem letzten Tag der Annahme für solche Anfragen. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat einen Brief unterzeichnet, in dem um eine Mitgliedschaft bei der AIIB angesucht wird, wie der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Emmanuel Nahshon gestern erklärte. Das Land hofft, dass seine Mitgliedschaft bei der neuen Bank „Möglichkeiten für israelische Firmen eröffnen wird, an verschiedenen Infrastruktur-Projekten teilzunehmen“, sagte das Ministerium in einer Erklärung. Islands Ministerium für Finanzen und wirtschaftliche Angelegenheiten sagte in einer Erklärung auf dessen Homepage, dass man als Mitglied der AIIB seine guten Beziehungen zu asiatischen Ländern verstärken werde.

Die AIIB soll eine internationale Finanzinstitution werden, welche Infrastrukturprojekte in Asien finanziert. Es wird erwartet, dass sie mit Jahresende formal etabliert wird, nachdem die voraussichtlichen Gründungsmitglieder die Grundsatzerklärung unterzeichnet haben. Ungefähr 50 Staaten haben um eine Mitgliedschaft angesucht. Dazu zählen Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Australien, Neuseeland, Singapur, Südkorea, Schweiz und Österreich. Die Vereinigten Staaten und Japan sind die prominentesten Abwesenden auf dieser Liste. Länder und Regionen, welche die Einreichfrist für eine Bewerbung am Dienstag verpasst haben, können der Bank immer noch beitreten, aber nur als gewöhnliche Mitglieder. Der Internationale Währungsfonds, die Asian Development Bank ADB und andere internationale Finanzinstitute haben bereits ihre Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, mit der Bank zu kooperieren. Die Bank wurde von China angeregt, die Zentrale wird sich in Beijing befinden. Das autorisierte Kapital der AIIB soll bei 100 Milliarden US Dollar liegen, mit einem Gründungskapital von 50 Milliarden US Dollar.

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Quelle: german.china.org.cn

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