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25. 05. 2015 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Zahl der Offshore-Zentren steigt weiter

Schlagwörter: Devisen Offshore-Zentren Yuan China

In nur etwas mehr als zwei Jahren hat sich die Zahl der Yuan Offshore-Zentren vervielfacht und den Weg für Devisengeschäfte vieler Investoren unterschiedlichster Herkunft, mit dem Festland China geebnet.In nur etwas mehr als zwei Jahren hat sich die Zahl der Yuan Offshore-Zentren vervielfacht und den Weg für Devisengeschäfte vieler Investoren unterschiedlichster Herkunft, mit dem Festland China geebnet.

Derzeit existieren 14 solcher Yuan Offshore-Zentren weltweit, sechs davon in Asien. Neben den Hauptzentren in Hongkong und Macao finden sich weitere in Taipei, Singapur, Bangkok und Kuala Lumpur, die erst vergangenen Januar eröffnet wurden. Verhandlungen für weitere Standorte in Seoul und Qatar sind im Gange. Weiter entfernt gelegenere Zentren in London, Zürich und Nairobi begünstigen die weltweite Verwendung des Yuan für die globale Geldwirtschaft und den globalen Handel weiter.

Die Zugänglichkeit des Yuan hat sich in den letzten Jahren bedeutend verändert. Bis 1997 hatten ausländische Besucher auf dem Festland China keinen legalen Zugang zum Yuan - nicht einmal, um auf Straßenmärkten in Chongqing oder Tianjin einzukaufen - und waren auf eine Ersatzwährung (Foreign Exchange Certificate – FEC) angewiesen. Knapp zwei Jahrzehnte später haben Nichtchinesen in China und außerhalb des Festlandes einen einfacheren Zugang zum Yuan, der heute auf Platz fünf der am häufigsten verwendeten Währungen für den globalen Handel steht.

Derzeit liegen rund 263 Billionen Euro (1.8 Billionen RMB) auf Yuan-lautenden Bankkonten rund um den Globus. Der Internationale Währungsfond (IWF) zieht es mittlerweile sogar in Erwägung, den Yuan künftig zu den wenigen Währungen zu zählen, die es als internationale Währungsreserven verwendet. Denn Jahrzehnte des vorsichtigen und langsamen Vortastens an die vereinfachte Zugänglichkeit und die internationale Verwendung des Yuan zahlen sich nun aus. Der Yuan wird immer sichtbarer und ist mittlerweile Teil der nationalen Reserven solcher Länder, die Währungsswaps (d.h. Finanzderivate, bei welchen zwei Vertragsparteien Zins- und Kapitalzahlungen in unterschiedlichen Währungen austauschen) mit China haben.

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Quelle: german.china.org.cn

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