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| 26. 07. 2015 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Pferde sind im westchinesischen Xinjiang kein seltener Anblick. Die Region ist für ihre Tierhaltung bekannt. Doch um die Achal-Tekkiner zu sehen – eine Pferderasse aus Turkmenistan, die für ihre Ausdauer und Schnelligkeit gerühmt wird – braucht es viel Glück.
Ihr Preis kann manchmal den eines Porsches übertreffen. Die Legende besagt, dass ein chinesischer Kaiser der Han-Dynastie (202 v.Chr.-220) bei Beginn eines Kriegs so ein Pferd anschaffte. Heute wird dank Chinas zunehmender Interaktion mit den zentralasiatischen Staaten die Rasse in einem Reitzentrum in Ürümqi gezüchtet. Inzwischen gibt es bereits rund 100 Tiere.
Der Besitzer der Pferde ist Chen Zhifeng, Gründer und Vorsitzender der Yema-Gruppe. Es machte sein Vermögen im Handel mit den zentralasiatischen Ländern. In den frühen 1990er Jahren tauschte er Pelze und Metallschrott gegen Zucker, Mehl und Kerzen – also Rohstoffe, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in Zentralasien eine starke Nachfrage erlebten. Die Pelze verkaufte er nach China.
Als Chen sein Geschäft erweiterte, begann er zunehmend chinesische Waren einschließlich Fernsehgeräte, Lenovo-Computer, Kleidung und Maschinen in Länder wie Russland, Kasachstan und Usbekistan zu exportieren.
Als Chinas Staatspräsident Xi Jinping im vergangenen Jahr seine Seidenstraßen-Initiative vorstellte, deren Ziel es ist, die alte Seidenstraße durch den Bau von Infrastruktur und die Stärkung des kulturellen Austauschs und des Handels zwischen China, Zentralasien und Europa neu zu beleben, waren Unternehmer wie Chen die ersten, die auf den Zug aufsprangen.
Du Xuemei, Sprecher der Yema-Gruppe, sagte gegenüber Xinhua, dass das Unternehmen an einer E-Commerce-Plattform arbeite, die speziell auf Zentralasien abgestimmt sei. Da die Asiatische Infrastrukturinvestitionsbank und der Seidenstraße-Fonds in den Ausbau der Infrastruktur investieren, wird die zentralasiatische Wirtschaft wachsen und dank höherer Nachfrage die Schaffung von Bauprojekten und neuen Handelswegen generieren, so Du.
Xinjiang Goldwind Science and Technology Co., Chinas größter Windkraftanlagen-Hersteller, befindet sich jetzt in Verhandlungen, um seine Produkte nach Kasachstan und Usbekistan zu verkaufen, wie Yang Xuejun, der Niederlassungsleiter der Gesellschaft, sagte. Vor der Beteiligung an der Seidenstraßen-Initiative hat sich Goldwind vor allem auf den Export nach Australien und in die Vereinigten Staaten konzentriert.
Der Fabrikdirektor Zheng Changming vom Xinjiang Machinery Research Institute Co., Ltd., einem Hersteller von landwirtschaftlichen Maschinen, sagte, dass er dank einer starken Leistung 20 Prozent mehr Verdienst als im vergangenen Jahr erwirtschaftete. Zheng blickt dank der Initiative zuversichtlich in die Zukunft des Unternehmens.
Der Export von schweren Maschinen nach Zentralasien verdoppelte sich im letzten Jahr auf 50 Stück. Diese Nummer ist zwar nicht sehr groß, doch Zheng will von den Vorteilen der Initiative profitieren und den zentralasiatischen Kunden hochwertigere Produkte liefern.
Was die Pferde angeht: Chen von der Yema-Gruppe will sie mit der Wiederbelebung des wirtschaftlichen Bands integrieren. So sollen sie zum Beispiel in einer US-chinesischen Co-Produktion über das geheimnisvolle Loulan eine Rolle spielen. Das ist eine verschwundene Zivilisation entlang der Seidenstraße.
Quelle: german.china.org.cn
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