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| 10. 03. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Die Zahl der HIV Ansteckungen hat in der Provinz Gansu letztes Jahr stark zugenommen. Die Regierung weitet daher als Reaktion die Präventionsmaßnahmen aus.
Die Anzahl neuer HIV/AIDS Fälle stieg letztes Jahr in der nordwestchinesischen Provinz Gansu um 50 Prozent auf 216. Wie das Gansuer Provinzcenter für Krankheitskontrolle und Prävention (GPCDC) am Sonntag berichtete, seien noch im Jahre 2000 nur bei zehn Menschen HIV oder AIDS diagnostiziert worden. Doch jetzt zeigten bereits 55 Menschen voll ausgebildete AIDS-Symptome, 34 weitere starben während des letzten Jahres an der Krankheit, so Yu Ailing, Vorsitzender des Büros für die Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten im GPCDC. Er meinte jedoch, dass die Ausbreitung der tödlichen Krankheit in der von Bergen umschlossenen Provinz nicht bedenklich sei. Seit 1993, als der erste Fall von AIDS in Gansu entdeckt wurde, meldete die Provinz 682 Fälle von HIV oder AIDS Erkrankungen und 113 Todesopfer.
Bessere Prävention. Die Provinzregierung hat die Mittel für Präventionsmaßnahmen erhöht und strebt eine bessere Abdeckung der Risikogruppen, insbesondere von Homosexuellen, Prostituierten und Drogenabhängigen, an. So wurden in den letzten Jahren über 80.000 Kondome verteilt und Informationsbroschüren wurden an Homosexuelle gegeben, um die Sensibilisierung derselben zu erhöhen. Das chinesische Gesundheitsministerium, die Aktion UNAIDS und die Weltgesundheitsorganisation schätzen, dass Ende 2007 ungefähr 700.000 Chinesen mit HIV lebten, darunter 85.000 AIDS Patienten.
Quelle: german.china.org.cn
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