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| 04. 11. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Laut dem Urteilsspruch haben Xie und ihre Gang etwa zwei Millionen Yuan mit den Kasinos verdient und bis August 2008 dafür gesorgt, dass die Polizei die Spieler, Drogenabhängigen und Drogenhändler nicht stört. Xie, Guo und Gan sagten gegenüber dem Gericht, sie wollten Revision beantragen. Luo ist sich dagegen noch nicht sicher, ob er Widerspruch einlegen soll, so die Webseite des Gerichts.
Xie, die auf nicht schuldig plädierte, argumentierte während ihrer 30-stündigen Verhandlung, ihre Kasinos seien reine "Unterhaltungsstätten" gewesen. Ihre Freunde hätten sie zum Kauf überredet, da sie Kartenspiele liebe. Über den Spieler, den sie ungesetzlich eingesperrt hatte, sagte Xie, er hätte ihr "als Freund" Geld geschuldet.
Chen Yanling, eine Einwohnerin von Chongqing, gab an, ein korrupter Polizist hätte sie aufgefordert, ihr Teehaus in ein Kasino zu verwandeln. Nachdem sie sich geweigert hätte, wäre sie von Schlägern verprügelt worden. Das sagte sie gegenüber Associated Press (AP), als sie mit anderen Opfern außerhalb des Gerichtsgebäudes auf den Urteilsspruch wartetet. Sie waren vom Ergebnis enttäuscht. Einige Leute weigerten sich deshalb zu gehen, und wurden schließlich von der Polizei dazu gezwungen. "Wir trauten unseren Ohren nicht, als wir hörten, dass sie nur 18 Jahre Gefängnis bekommt", sagte Chen. "Wissen Sie, wieviele Verbrechen sie begangen hat?"
Xie, 18 weitere beschuldigte Verbrecherbosse sowie weitere 2.000 verdächtigte Bandenmitglieder wurden bei Polizeirazzien in Chongqing verhaftet, die im Juni begonnen hatten. Im Zusammenhang mit den Verbrecherbanden wurden ebenfalls 700 Beamte zwischen Januar und Juli aufgegriffen.
Quelle: Shanghai Daily
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