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| 15. 11. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Laut einem Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums werden Ausländer in China, die zu einer sogenannten Schlüsselgruppe gehören, bevorzugt gegen die Schweinegrippe geimpft.

"Egal, ob es sich um Ausländer oder Chinesen handelt: Wer in Schlüsselbereichen oder -gebieten arbeitet, kann geimpft werden. Detaillierte Pläne müssen die lokalen Gesundheitsämter in den Städten beschließen," sagte ein anonymer Offizieller am Mittwoch gegenüber Global Times.
Laut Gesundheitsministerium sind Schlüsselgebiete solche, in denen viele Menschen ernsthaft von Schweinegrippe betroffen sind oder dicht besiedelte Regionen. Schlüsselgruppen sind auch das Militär, Polizei, Zoll, der diplomatische Dienst, das Gesundheitswesen, Schüler, Studenten und Lehrer.
Zahlreiche in China lebende Ausländer riefen dieser Tage bei der Global Times an, um mehr über mögliche Impfungen zu erfahren. "Ich mach mir echt Sorgen," sagte Melanie Sdeeley, eine kanadische Englischlehrerin die in einem Shenzhener Kindergarten arbeitet. Laut Shenzhens Gesundheitsamt wird der zweite Schub mit 100.000 Impfampullen diese Woche ankommen und für Leute in Schlüsselgruppen bereit stehen. Der dritte Schub wird Anfang nächsten Jahres für Grund- und Mittelschüler zur Verfügung gestellt werden. Normale Shenzhener Bürger müssen bis März warten.
Ausländer in Beijing könnten jedoch im Krankenhaus geimpft werden, wenn sie eine Aufenthaltserlaubnis besitzen. "Ausländer mit einer Aufenthaltserlaubnis (dauerhafter Wohnsitz), einem Beijing Hukou oder einer Wohnsitzregistrierung, könnten gegen Schweinegrippe geimpft werden. But Ausländische Angestellte können sie jedoch ohne den Nachweis der Aufenthaltserlaubnis bekommen, wenn ihre Arbeitgeber für sie eine Gruppenimpfung organisiert haben," erläuterte Ma Yanming, stellvertretender Öffentlichkeitsdirektor des Beijinger Gesundheitsamts. Normale Beijinger könnten ab 16. November geimpft werden.
Ausländer die in Schlüsselgruppen oder wichtigen öffentlichen Diensten in Chengdu, Provinz Sichuan, arbeiten, werden ebenfalls bevorzugt geimpft. "Sie genießen dieselbe Priorität wie Chinesen," teilte ein Mitarbeiter des Chengduer Gesundheitsamts der Global Times mit.
Manche Ausländer haben es aber nicht so eilig, sich impfen zu lassen. "Ich habe keine Zeit mich im Krankenhaus impfen zu lassen und es ist mit auch egal. Es wird mich schon nicht umbringen," meinte der Amerikaner John Steward, der in Beijing für eine Beraterfirma arbeitet. Ein Koreaner in Beijing sagte zu Global Times, er würde sich eher in seinem Heimatland impfen lassen. Es sei zu stressing, es hier zu tun, da er keine Ahnung habe, wie und wo er das in Beijing tun könne.
Quelle: Global Times
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