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09. 03. 2010 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Mann im Zusammenhang mit Ablagerung von Giftmüll festgenommen

Der Besitzer einer illegalen Recycling-Firma in der Provinz Jiangsu soll über 500 Fässer mit gefährlichen Chemieabfällen am Jangtse-Fluss abgelagert haben. Der Verdächtige hatte die Abfälle gegen Bezahlung von Chemiewerken in Nanjing gesammelt.

Der Besitzer einer illegalen Recycling-Firma in der Provinz Jiangsu ist wegen Verdachts auf Ablagerung von über 500 Fässern gesundheitsschädlicher Chemieabfälle entlang dem Ufer des Jangtse-Flusses festgenommen worden. Der Verdächtige namens Jiang soll die gefährlichen Abfälle von Chemiewerken in Nanjing, der Hauptstadt der Provinz Jiangsu, gesammelt haben und 700 Yuan bis 800 Yuan, umgerechnet 70 bis 80 Euro, pro Tonne für die Abfallentsorgung eingenommen haben, wie die Yangtze Evening Post am Sonntag berichtete.

Die Polizei in Nanjing hatte Ende Januar Hinweise bekommen, dass jemand die Fässer mit dem Industriemüll beim Fluss abgelagert habe. Beamte, die vor Ort geschickt worden waren, entdeckten, dass ein Teil der Chemieabfälle nur wenige hundert Meter von einem Trinkwasserreservoir entfernt abgelagert worden war.

Der Müll enthielt organische Zyanide, Ether und organisches Chloride – Chemikalien, die im Gesetz als toxisch kategorisiert und in vielerlei Hinsicht für den Menschen als gefährlich eingestuft werden, unter anderem für das zentrale Nervensystem und die Haut. Vor Ort herrschte ein starker Chemikaliengeruch.

Der schädliche Müll wurde laut einem Zeitungsbericht zu einer Müllaufbereitungsanlage gebracht und verbrannt. Umweltbeamten zufolge kostete die Verbrennung über zwei Millionen Yuan.

Beamte überwachten das Gebiet mehrere Tage und nahmen einen Verdächtigen namens Bo fest. Laut Bo war der Großteil der toxischen Chemikalien von Jiang abgelagert worden. Jiang wurde vergangenen Monat in seiner Wohnung in Nanjing festgenommen.

Quelle: Shanghai Daily

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