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10. 08. 2010 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

China: Augenzeugen machen mehrere UFO-Sichtungen am selben Tag

Am vergangenen Samstag sahen die Menschen in mehreren Gebieten Chinas unbekannte fliegende Objekte. Einer der Beobachtungsorte befindet sich im Kreis Xiaoshan in Hangzhou. Der dortige Flughafen war erst im Juli wegen einer UFO-Sichtung vorübergehend gesperrt worden.

Ein kreisförmiger Lichtpunkt mit blauem Strahlenkranz wurde auf Fotos entdeckt, die am 7. August im Kreis Xiaoshan gemacht wurden.

Die UFO-Sichtungen in China reißen nicht ab. Die erste Geschichte ereignete sich am 7. Juli im Kreis Xiaoshan in der Stadt Hangzhou. Damals wurde der Flughafen Xiaoshan bereits wegen einer mutmaßlichen UFO-Sichtung für eine Stunde gesperrt.

Am vergangenen Samstagabend (7. August) ging Wang Xiao, ein Angestellter aus der IT-Branche, nach der Arbeit gemeinsam mit seiner Frau nach Hause. Als sie am Qiantang-Fluss gegenüber dem Dongfang-Kulturpark im Kreis Xiaoshan gegen halb sieben vorbei gingen, waren sie von der schönen Szenerie, für die der Sonnenuntergang sorgte, fasziniert. Das Ehrpaar hielt sich deswegen bei dem Fluss kurz auf und machte ein paar Fotos mit seinem Nokia-Handy E66. Außer der schönen Landschaft war ihnen zu diesem Zeitpunkt zunächst nichts aufgefallen.

Als Wang sich zu Hause die Fotos im Computer anschaute, merkte er erst, dass es auf allen fünf Fotos ein unbekanntes Objekt gibt, das links oberhalb der Sonne steht. Es sieht wie ein kreisförmiger Lichtpunkt mit blauem Strahlenkranz aus. In den Fotos scheint das Objekt sich umzudrehen. Wang vermutete, dass es sich um ein UFO handelt. Er veröffentlichte das Foto im Forum von 19lou.com. Im Beitrag meint er, dass es sich nicht um einen Stern oder einen beleuchteten Drachen handeln sollte, da das Ding wesentlich heller und größer als die zwei oben genannten Dinge aussehe.

Doch manche Netizen waren der Meinung, dass das rätselhafte UFO im Bild eventuell durch die Reflektion des Kameraobjektives oder einen Wassertropen auf der Linse verursacht worden sei. Wang hielt diese Möglichkeit für ziemlich gering: "Das Objektiv des Handys hat nicht so eine bauliche Tiefe wie bei einer normalen Kamera. Normalerweise kann auf einem Handyfoto kein solcher Lichtpunkt wegen der Reflektion des Objektives entstehen," erklärte er und ergänzte, "ich bin auch ganz sicher, dass es auf dem Objektiv keinen Wassertropfen gab. Zudem ist die Lage des Objektes auf allen fünf Fotos wegen der Änderung der Perspektive auch unterschiedlich. Wenn es sich um einen Wassertropfen handelt, sollte er an der gleichen Stelle auf allen Fotos sein," erwiderte Wang.

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Quelle: german.china.org.cn

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