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18. 11. 2010 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Videofilmen statt Eingreifen: Zeuge von Selbstmord steht unter Beschuss

Schlagwörter: Nanjing Selbstmord

In der südchinesischen Stadt Nanjing ist am Mittwoch ein Mann von der 40 meter hohen Jangtse-Brücke aus ins Wasser gesprungen und dabei ums Leben gekommen. Ein anderer Mann hat alles mitangesehen und ein Video aufgenommen. Damit stößt er nun auf scharfe Kritik.

Nach dem Unglück hat der „Regisseur“ seinen Film online veröffentlicht. Der Mann mit dem Familiennamen Zhang hatte nicht erwartet, dass niemand sein „stolzes Werk“ lobt, sondern alle ihn aufs schärfste kritisieren. Die Internetnutzer fragten ihn nur: „Warum stoppten Sie den armen Mann nicht?!“

„Ich wollte gar nicht tatenlos zuzusehen“, verteidigte sich Herr Zhang gegenüber den Medien: „Zudem kann ich nicht schwimmen. Und selbst wenn ich schwimmen könnte, hätte es geholfen, wenn ich ihm ins Wasser hinterher gesprungen wäre?“ Am Schluss behauptete Zhang, dass er die Menschen mit seinem Video aufrufen wolle, ihr Leben mehr zu schätzen.

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Quelle: german.china.org.cn

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