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23. 08. 2011 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Mehr Öllecks in Bohai-See gefunden: Druck auf ConocoPhillips wächst

Schlagwörter: Conoco-Phillips, Ölteppich, Bohai-Bucht, Ölverschmutzung, China

Die chinesische Abteilung der Conoco-Phillips hat neun Öllecks gefunden, während der Druck auf das Unternehmen verschärft wird, die Bohai-Bucht von Ölverschmutzungen zu reinigen. Die Firma fand allerdings heraus, dass der Großteil des Ölteppichs aus Dieseltreibstoff besteht.

ConocoPhillips China betreibt Offshore-Bohrungen im Ölfeld Penglai 19-3 gemeinsam mit der staatlichen China National Offshore Oil Corp (CNOOC). Im Juni wurde ein Ölteppich gefunden, der eine Fläche von 840 Quadratkilometer bedeckt.

Der Zweig Nordchinesische See der Staatlichen Ozeanverwaltung verlautbarte, ConocoPhillips hätte am Samstag zugegeben, dass es neun Öllecks auf dem Meeresboden auf der nordwestlichen Seite der C-Plattform des Ölfelds Penglai 19-3 gebe. Die Behörde habe das Unternehmen aufgefordert, eine gründliche Untersuchung durchzuführen.

ConocoPhillips-Sprecher Rich Johnson sagte gestern, die chinesische Abteilung des Unternehmens verfolge die Lage aufmerksam und entnehme Proben aus den neun "kleinen Leckagen" die in einem Gebiet von insgesamt nur 15 Metern Durchmesser auf dem Meeresboden auftreten.

Der Ölteppich hat die Sorge um die Meeresumwelt in der Bohai-Bucht erhöht, eine wichtige Fischereiregion vor Chinas Nordostküste, die bereits schwere Umweltverschmutzungen durch die lokale Industrie und Landwirtschaft erleidet.

ConocoPhillips teilte mit, nach Prüfung der an den Küstenlinien gesammelten Öl-Partikel sei klar, dass nur zwei von 56 auf die Öllecks zurückverfolgt werden könnten. Der Rest sei offensichtlich Treibstoff, hieß es.

Johnson sagte, das erste Leck sei am 14. August entdeckt und Chinas Ozeanverwaltung am folgenden Tag gemeldet worden. Er sagte, die Quelle der Leckagen sei nicht neu und hätte wahrscheinlich mit der Ölpest vom 17. Juni zu tun. Er fügte hinzu: "Während die Ölproben noch analysiert werden, ist davon auszugehen, dass die Quelle der neun Leckagen Schlamm ist, der Mineralölreste aus der Freisetzung vom 17. Juni enthält, und nun aus oberflächennahen Sandschichten nach oben wandert."

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Quelle: Shanghai Daily

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