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| 27. 10. 2011 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
In China wurden drei Personen, darunter ein Online-Redakteur, wegen "Verbreitung von Gerüchten im Internet" bestraft, hieß es in einer Erklärung des State Internet Information Office am Dienstag.
Ein Einwohner Shanghais mit Nachnamen Li wurde für 15 Tage in Polizeigewahrsam genommen, angeblich weil er ein gefälschtes persönliches Einkommensteuer-Dokument der State Administration of Taxation im August online stellte, und wegen Irreführung der Öffentlichkeit, so die Erklärung.
Ein Student in der südwestchinesischen Provinz Yunnan wurde festgenommen weil er angeblich eine falsche Nachricht über einen kranken Mann gepostet hatte, der acht Dorfvorsteher in Yunnan tötete.
Der Redakteur eines führenden Gateway mit Nachnamen Pei erhielt eine Warnung von seinem Arbeitgeber, weil er einen Microblog-Eintrag über den Absturz eines Luftwaffenkampfjets veröffentlichte, ohne die Quelle und die Fakten abzustimmen, so die Erklärung.
Laut Aussage der Internetzensurbehörde ergaben die Untersuchungen, dass drei weitere beliebte Online-Nachrichten nicht wahr seien, und dass die Polizei nach den Verantwortlichen suche.
Die Behörden wollen ihre Bemühungen im Kampf gegen Gerüchte verstärken und Einzelpersonen und Websites wegen Verbreitung von Gerüchten bestrafen, so die Erklärung.
Quelle: Xinhua
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