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09. 12. 2011 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Waren für Kinder: Hoher Anteil löslicher Schwermetalle in China die Regel

Schlagwörter: China Greenpeace Kinde Spielzeug Schwermetalle

In einigen Ländern, darunter die USA und Kanada, liegt der Grenzwert des Bleigehalts in Spielzeugbeschichtungen bei nur 90 mg pro Kilogramm, was nur das 0,15-fache des geltenden chinesischen Grenzwerts ist.

Huang Ning, einer der Verfasser der nationalen Normen und ein Experte des nationalen Normenausschusses für Farben und Pigmente, versteht die Aufregung nicht. Er beschreibt die chinesischen Standards als „eine Kombination aus internationalen Standards und solchen, die sich chinesische Spielzeughersteller selbst geben. "Die für acht Schwermetalle festgelegten Grenzwerte sind vergleichbar mit denen, die in der Europäischen Union verwendet werden", behauptet Huang außerdem. Tatsächlich dürfen laut der Europäischen Norm EN 71-3 maximal 90 mg Blei aus einem Kilogramm Spielzeugmaterial frei gesetzt werden, bei bestimmten Spielzeugen wie Fingerfarben sogar nur 25 mg pro Kilogramm.

Bei den jüngsten Stichproben von Spielzeugen im Mai fand die chinesische Qualitätskontrollbehörde Blei und Chrom. Zwei der 242 Proben übertrafen sogar den vergleichsweise hohen nationalen Grenzwert von 600mg löslicher Schwermetalle pro Kilogramm.

Ein Manager eines in Shenzhen ansässigen Herstellers von Kunststoffspielzeug, der seinen Namen nur mit Jin angab, sagte er, er wisse, dass einige Spielzeughersteller ein Selbsttestsystem etabliert haben, nachdem die neuen Normen für Spielzeugbeschichtungen im Oktober 2010 herauskamen. "Wir führen eine vierteljährliche Stichprobe von Beschichtungen durch", so Jin. "Wir wagen es nicht, die Qualität der Rohstoffe zu verringern, weil wir uns die Folgen von Qualitätsproblemen nicht leisten können."

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Quelle: China Daily

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