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| 19. 12. 2011 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
China will in den kommenden fünf Jahren 46,3 Milliarden Yuan (5,6 Milliarden Euro) für die Modernisierung der von der Polizei betriebenen Haftanstalten ausgeben, sagte ein Beamter des Ministeriums für Öffentliche Sicherheit am Samstag.
Das Geld werde verwendet, um die Haftbedingungen in Gefängnissen zu verbessern und die grundlegenden Menschenrechte von Gefangenen zu wahren. Im Grunde gehe es darum, das Problem der Überfüllung in den Haftanstalten zu lösen und mehr Räume für Anwälte zu bauen, in denen diese sich mit Gefangenen treffen können, sagte Zhao Chunguang, Leiter der Gefängnisverwaltung des Ministeriums während eines Seminars.
Zhao sagte auch, dass die Vorschriften für Haftanstalten überarbeitet würden, um die legitimen Rechte der Gefangenen besser zu schützen.
Dem Beamten zufolge hat das Ministerium in den vergangenen zwei Jahren die Aufsicht verbessert, um eine ordnungsgemäße Verwaltung der Haftanstalten im ganzen Land zu gewährleisten.
Um "Mobbing unter Häftlingen" zu verhindern, seien Alarmanlagen in jeder Abteilung installiert worden, sagte Zhao.
Bisher seien mehr als 2.000 Haftanstalten für Besucher geöffnet. Die dorthin Eingeladenen, kämen aus allen Lebensbereichen, darunter Journalisten und Angehörige der Inhaftierten, sagte der Beamte.
Quelle: Xinhua
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