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27. 12. 2011 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Wieder ein Milchskandal: Krebserregende Substanz in Mengniu-Milch gefunden

Schlagwörter: Milch Milchskandal Leberkrebs China Mengniu

Eine Charge von Mengniu Milch enthielt eine übermäßige Konzentration von Flavacin M1 – eine Substanz, die in Verbindung mit Leberkrebs steht, teilte die oberste Produktqualiätsbehörde des Landes über das Wochenende. Die Charge kam angeblich nicht auf den Markt.

Eine Charge von Mengniu Milch enthielt eine übermäßige Konzentrationen von Flavacin M1 – eine Substanz, die in Verbindung mit Leberkrebs steht.

Die in der Inneren Mongolei ansässige Mengniu Dairy-Gruppe entschuldigte sich gestern bei den Verbrauchern und behauptete, die betroffenen Produkte seien zerstört worden.

Die Generalverwaltung für Qualitätsüberwachung, Inspektion und Quarantäne verlautbarte, während einer Routineinspektion sei Flavacin M1 in einer Charge von verpackter Milch entdeckt worden, die im Werk Meishan in der südwestlichen Provinz Sichuan hergestellt wurde. Tests ergaben, dass die am 18. Oktober produzierte Milch einen Flavacingehalt von 1,2 Mikrogramm pro Kilogramm enthielt – das 140-fache der in China erlaubten Menge.

Flavacin M1 kommt in Lebensmittelschimmel vor und kann schwere Leberschäden, einschließlich Leberkrebs, verursachen. Bereits im Jahr 1998 listete die Weltgesundheitsorganisation Flavacin M1 als Klasse-A-Karzinogen auf.

Mengniu akzeptierte die unleugbaren Prüfergebnisse und gab an, die Produkte seien zerstört worden. Doch der staatliche Molkereigigant war in den letzten Jahren in mehrere Lebensmittelskandale verwickelt.

Letzten Monat teilten Qualitätssicherheitsbehörden in der südchinesischen Provinz Guangdong mit, Mengniu-Eiskrem enthalte ein hohes Maß an Bakterien.

Im April erkrankten 251 Schüler nach dem Genuss von Mengniu-Milch an einer Schule in der nordwestlichen Provinz Shaanxi.

Das Unternehmen war auch in den schlimmsten bekanntgewordenen Lebensmittelsicherheitskandal der letzten Jahre verwickelt. Im Jahr 2008 kam heraus, dass Säuglingsnahrung von Mengniu und anderen bekannten chinesischen Marken mit der Industriechemikalie Melamin versetzt war, um einen hohen Proteingehalt vorzutäuschen. Die Problemmilch sorgte für den Tod von sechs Kindern, und rund 300.000 erkrankten teilweise schwer.

Quelle: Shanghai Daily

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