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| 21. 01. 2012 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Ein chinesischer Bauer muss sich in Beijing vor Gericht wegen Diebstahls wertvoller Kunstwerke aus der Verbotenen Stadt verantworten. Die Tat beging er im vergangenen Jahr.
Shi Baikui (27) wurde wegen Diebstahls angeklagt. Das Zweite Mittlere Volksgericht in Beijing werde den Fall anhören, gab das Gericht in einer Pressemeldung bekannt.
Dem aus der ostchinesischen Provinz Shandong stammenden Shi, werde zur Last gelegt, am 8. Mai 2011 in den schwer bewachten ehemaligen Sitz der chinesischen Kaiser im Herzen Beijings eingebrochen und neun Kunstwerke aus Gold und Juwelen gestohlen zu haben, hieß es.
Während seiner hastigen Flucht hinterließ Shi fünf der Stücke auf dem Gelände der Verbotenen Stadt. Da er die Schätze nicht sofort verkaufen konnte, warf er die anderen vier Stücke am nächsten Tag weg.
Sechs der Stücke wurden wiedergefunden. Der Wert der fehlenden drei Stücke wird auf insgesamt 150.000 Yuan (18.400 Euro) geschätzt.
Die Polizei nahm Shi 58 Stunden nach dem Diebstahl in einem Internetcafé im Beijinger Bezirk Fengtai fest.
Die Ermittler fanden heraus, dass er in den Jahren 2010 und 2011 in zwei Fällen ein Laptop, Handys und eine Geldbörse mit 500 Yuan (61 Euro) gestohlen hatte.
Wie das Gericht mitteilte, hat Shi die Diebstähle gestanden und wird nach dem Gesetz bestraft.
Der Fall wird weiter untersucht.
Quelle: german.china.org.cn
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