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| 28. 01. 2013 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Die neuseeländische Regierung beharrte gestern darauf, dass die Milchprodukte des Landes sicher sind, nachdem China behauptete, Spuren einer giftigen Chemikalie seien in der Milch gefunden worden.

McNee sagte, DCD werde nicht direkt in oder auf Lebensmitteln in Neuseeland verwendet. Es sei ein Produkt, dass auf den Weiden verwendet werde, um Treibhausgas-Emissionen und die Auswaschung von Stickstoff in Gewässer zu reduzieren.
Es wurden Bedenken laut, nachdem Dicyandiamid (DCD) in Milch aus Neuseeland nachgewiesen wurde. Farmer wandten die Chemikalie auf Weiden an, um Nebenprodukte von Stickstoffdünger daran zu hindern, in Flüssen und Seen zu landen. Hohe Dosen sollen bei Menschen giftig sein.
Chinas General Administration of Quality Supervision, Inspection and Quarantine verlautbarte, die neuseeländischen Behörden um detaillierte Informationen über den Vorfall gebeten zu haben, nachdem die chinesischen Verbraucher Bedenken zeigten.
Dies beinhaltet die entdeckte DCD-Menge und die betroffenen Marken und Chargen, berichtete China Central Television (CCTV) gestern.
Allerdings gab es keine Berichte darüber, ob neuseeländische Milchprodukte aus den Regalen chinesischer Geschäfte genommen wurden oder nicht. Über 80 Prozent der importierten Milchprodukte in China stammt aus Neuseeland, so die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.
Der Schrecken begann am Donnerstag, als zwei große Hersteller von landwirtschaftlichen Chemikalien bekanntgaben, dass sie den Verkauf von DCD ausgesetzt hatten, nachdem niedrige Konzentrationen der Substanz in Milchprodukten gefunden wurden.
Wayne McNee, Generaldirektor des New Zealand Ministry for Primary Industries, sagte gestern, es gebe einige Verwirrung über die Aussetzung des DCD-Verkaufs.
"Der Einsatz von DCD wurde von den Herstellern ausgesetzt, weil sehr geringe Spuren von Rückständen unerwartet in Milch aus Neuseeland nachgewiesen wurde. DCD-Rückstände wurden nur in einigen Milchpulver-Produkten gefunden und nicht in andere Milchprodukten wie Butter und Käse," so McNee in einer Erklärung.
"Der Nachweis dieser kleinen DCD-Rückstände stellt kein Nahrungssicherheitsrisiko dar. DCD selbst ist nicht giftig. Es ist tatsächlich weit weniger toxisch als Kochsalz," sagte McNee. Auch ist DCD nicht mit Melamin verwandt.
Im Jahr 2008 tötete in China heimische melaminverseuchte Milch sechs Kinder und ließ 300.000 erkranken.
Quelle: german.china.org.cn
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