
Solche von der Shanghai Ouxia Clothing, einer kleine Textilfabrik in Pudong, hergestellten Schuluniformen wiesen verbotene aromatische Aminfarben auf, die krebserregend sein können.
Schuluniformen aus diesem Werk wurden von 30 bis 40 Schulen in Pudong angeboten, hieß es in einem Fernsehbericht von Shanghai Media Group TV. Etwa 90 Prozent aller lokalen Schuluniformen in Shanghai werden von solchen kleinen Textilfirmen wie Ouxia hergestellt und mehr als die Hälfte der von diesen Firmen gefertigten Kleidungsstücke entsprechen nicht dem gewohnten chinesischen Standard, so der TV-Sender.
Die Firma Ouxia verweigerte die Veröffentlichung einer Liste der von ihr belieferten Schulen, behauptete jedoch, die problematischen Stoffe seien aus der Provinz Zhejiang eingekauft worden und als Dekorationsmaterial auf die Ärmel genäht worden. Desweiteren behauptete Ouxia, Probleme seien angeblich nur in 50 der behördlich getesteten Proben aufgetaucht, und diese seien allesamt vernichtet worden.