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14. 02. 2014 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Chinesischen Touristen kommt neue Visumpolitik zugute

Schlagwörter: Touristen , Visum , Pauschalreisen

Die Regelung, nach der chinesische Touristen in 45 Länder visumfrei einreisen beziehungsweise bei Ankunft ein Visum erhalten können, hat die Buchungszeit für Pauschalreisen deutlich verkürzt.

Die Touristenzahlen sind ebenfalls für diese Länder, darunter Thailand, gestiegen, wie lokale Reiseagenturen berichteten.

Reisende benötigen nun im Gegensatz zu fünf Tagen nur noch zwei Tage für die Buchung ihrer Reisen in Länder wie Thailand und Sri Lanka, seit die neue Visumpolitik vergangenen Monat in Kraft getreten ist, wie der Online-Reiseservice-Anbieter Ctrip mitteilte. Die Reiseagentur Datong Travel sagte, es gebe außerdem seit der neuen Regelung weniger Sorgen unter Reisenden wegen Visa-Angelegenheiten. Ctrip sagte weiter, es gebe eine große Zahl an Touristen, die Details über Pauschalreisen nach Thailand erfragten, seitdem die Regelung der Visumbeantragung nach Ankunft eingeführt worden ist.

Reiseagenturen erwarten, dass die Zahl der chinesischen Touristen nach Thailand steigt, wenn die bilateralen Vereinbarungen zur Visumfreiheit zwischen Thailand und China im Laufe dieses Jahres unterzeichnet werden. Die thailändischen Tourismusämter erklärten, dass vergangenes Jahr rund 4,7 Millionen chinesische Touristen nach Thailand gereist seien, ein Anstieg von 68 Prozent im Vergleich zu 2012.

Allerdings müssen chinesische Touristen darauf achten, dass für einige Länder auf der Liste Visa vor Einreise nötig sind. Chinesische Touristen benötigen weiterhin ein US-Visum, bevor sie in die Bahamas einreisen, die ebenfalls eine visumfreie Politik bekannt gaben. Außerdem gibt es keinen Flughafen in San Marino, ein Land, das auch die visumfreie Politik eingeführt hat, das heißt, chinesische Touristen benötigen ein Visum für Italien, bevor sie nach San Marino einreisen.

Die Preise für Pauschalreisen sind nach dem Frühlingsfest gesunken. Fünftägige Pauschalreisen zu beliebten Reisezielen wie Sanya und Xiamen sanken im Februar und März auf 2.000 Yuan (322 US-Dollar) bis 3.000 Yuan pro Person im Vergleich zu 6.000 bis 7.000 Yuan zur Reisesaison über die Frühlingsfestferien. Eine sechstägige Pauschalreise zur Insel Bali in Indonesien kostet mittlerweile rund 3.500 Yuan, das sind 60 Prozent weniger als über das chinesische Neujahr. Auch Pauschalreisen nach Europa sanken um 10 bis 15 Prozent. Der Preis für eine 13-tägige Reise nach Italien, in die Schweiz und nach Frankreich sank um 3.000 Yuan.

Unterdessen erklärte die Shanghaier Tourismusverwaltung am Mittwoch, sie habe rund 80 Beschwerden während des Frühlingsfests erhalten, wobei die Online-Reiseservice-Anbieter Ctrip und Tuniu die Liste anführen. Eine große Zahl an Beschwerden hingen mit Zeitplanänderungen aufgrund von Flugverspätungen zusammen, während andere wegen Problemen von Hotels, Reiseführern, Streitigkeiten wegen Eintrittskarten zu Sehenswürdigkeiten, Shopping und Fahrern zu tun hatten. Beispielsweise gab es Beschwerden wegen Überfüllung und Ticketproblemen im Shanghai Wildlife Park. Auch über das "Moon Boat", den saudiarabischen Pavillon auf dem Gelände der Shanghaier Expo in Pudong, gab es Beschwerden wegen des Verhaltens der Fahrer des Shuttle-Bus.

Quelle: german.china.org.cn

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