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17. 04. 2015 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

First Lady spielt Schlüsselrolle bei Chinas Public Diplomacy

Schlagwörter: First Lady , Public Diplomacy, China, Peng Liyuan

Das internationale Image und die Aktivitäten der First Lady sind wichtig für Chinas Public Diplomacy – zu diesem Schluss kommt der erste chinesische Public Diplomacy-Forschungsbericht, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.

"China hat durch die Public Diplomacy der First Lady der ganzen Welt gegenüber Güte und Wohlwollen zum Ausdruck gebracht, wann immer das Land während seiner raschen wirtschaftlichen Entwicklung herausgefordert wurde", heißt es in dem Bericht der Renmin University of China, der Chinas Public Diplomacy-Praktiken aus verschiedenen Perspektiven – einschließlich der Regierung, der Unternehmen und der Medien – analysiert.

"Seit Peng Liyuan, Chinas First Lady, Russland im März 2013 gemeinsam mit Präsident Xi Jinping einen offiziellen Besuch abgestattet hat, haben ihre Bescheidenheit, Aussehen und eleganten Umgangsformen sowie ihre Leidenschaft für die Mildtätigkeit und Aufmerksamkeit für besonders gefährdete Gruppen die inländischen und internationalen Medien verzaubert. Die meisten ausländischen Medien glauben, dass Peng Liyuan ein positiver Faktor ist, der Chinas Image hebt – einige haben sie sogar 'Chinas neue Visitenkarte' genannt", schrieb Zhou Jiali, Forscher am Forschungszentrum für Public Diplomacy der chinesischen Universität für Auswärtige Angelegenheiten.

Die für den Public Diplomacy-Bericht gesammelten Daten von Pengs internationalen Auftritten zeigen, dass die First Lady die Welt auf vier Arten begeistert – ihr persönliches Erscheinungsbild vermittelt Stil und Werte der chinesischen Kultur; sie tritt bei karitativen Aktionen auf, um Liebe und Fürsorge zu kommunizieren; Musik fungiert bei ihren offiziellen Terminen oft als Eisbrecher; ihre Ehe mit dem Staatspräsidenten gilt als vorbildlich.

Peng ist eine Sängerin volkstümlicher Lieder und auch als Musikerin in China sehr bekannt. Menschen aus anderen Ländern können die chinesische Sprache vielleicht nicht verstehen, aber, wie Peng selbst sagte: 'Musik kennt keine Grenzen'. Musik sei eine wichtige Methode zur Kommunikation mit fremden Menschen, heißt es in dem Bericht.

Peng sang während des internationalen Besuchs in Moskau (März 2013) zusammen mit russischen Künstlern ein klassisches chinesisches Volkslied mit dem Titel "Rote Pflaumenblüte". Bei einem Besuch in Deutschland (März 2014) sah sie sich gemeinsam mit Joachim Sauer, dem Mann von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin an. Während anderer formaler Auslandsaufenthalte nahm Peng noch an vielen ähnlichen Aktivitäten teil.

Peng erzähle mittels der Musik von Chinas Güte und gewinne so überall auf der Welt eine positive Resonanz, so der Bericht.

"Chinas Aktionen ziehen inzwischen die Aufmerksamkeit der Welt auf sich. Veränderungen in der chinesischen Politik beeinflussen die gesamte Weltwirtschaft. Außerdem interessiert sich das chinesische Volk inzwischen auch mehr für internationale Angelegenheiten. Wenn ein chinesischer Student in den USA studiert, interessieren sich seine Eltern natürlich für den Wechselkurs zwischen Renminbi und US-Dollar", sagte Zhao Qizheng, Chefredakteur des Berichts und ehemaliger Minister des Informationsbüros des chinesischen Staatsrats, und fügte hinzu, dass es wichtig sei, dass die Menschen in anderen Ländern China dank seiner Public Diplomacy kennen.

"Internationale Medien reduzieren China in der Regel auf die angebliche 'chinesische Bedrohung', sie schreiben, dass Chinas Produkte schlecht sind, und so weiter – aber China ist nicht schlecht", sagte Zhao und ergänzte, dass es notwendig sei, der Welt durch Public Diplomacy ein authentisches Bild von China zu vermitteln.

Der Bericht analysiert auch die Rolle der chinesischen Unternehmen und nichtstaatlichen Organisationen in der Public Diplomacy.

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Quelle: german.china.org.cn

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