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31. 08. 2015 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Chinesische Agenten in den USA: Forbes kritisiert US-Haltung gegenüber China

Schlagwörter: Forbes  USA  China

Das US-Wirtschaftsmagazin Forbes hat die eigene Regierung in Bezug auf deren Verhalten gegenüber chinesischen Agenten im Land kritisiert. Die US-Haltung sei “ungeschickt” und sogar „selbstschädigend”.

In einem vergangene Woche veröffentlichten Kommentar sagte Forbes-Autor Stephen Harner, die USA würden sich mit ihrer Warnung an China in Bezug auf deren Geheimagenten selbst schaden. Zuvor hatte die Regierung von Obama öffentlich gefordert, die Arbeit von chinesischen Geheimagenten in den USA einzustellen.

Es sei schwierig, einen politischen Kurs in dieser Sache wie er jetzt gefahren werde nachvollziehen zu können, so Harner. Solch eine Haltung würde den USA selbst schaden und eine konstruktive Beziehung mit China verhindern.

Nach Angaben der New York Times sollen besagte chinesische Agenten derzeit Druck auf einige in der Öffentlichkeit stehende Chinesen in den USA ausüben, die im eigenen Land unter dem Verdacht der Korruption stünden und seitens chinesischer Seite dazu aufgefordert würden, sofort nach China zurückzukehren.

Harner betonte in seinem Artikel die Bedeutung der Anti-Korruptions-Kampagne, die seit Langem unter dem chinesischen Präsident Xi Jinping geführt wird. Der Erfolg dieser Kampagne sei von existenzieller Bedeutung für das politische System Chinas, so Harner. Es sei unklug von den Amerikanern, die Anti-Korruptions-Bemühungen Chinas zu behindern.

„Beijings globale Anti-Korruptions-Bemühungen, die unter dem Namen ‚Operation Fox Hunt‘ laufen, sind ganz gezielt und hoch-professionell ausgerichtet“, erklärte Harner in dem Artikel. Diejenigen Personen, die sich gegen dieses Unterfangen richteten, würden sowohl gegen die Interessen der USA als auch Chinas handeln, so Harner.

Sollte es der Obama-Regierung wirklich daran gelegen sein, eine kooperative und konstruktive Beziehung mit China anzustreben und das Vertrauen und die Zuversicht beider Länder zu stärken, müsse man die Operation Fox Hunt unterstützen und nicht blockieren, erklärte er.

Derzeit handele die US-Regierung entgegen der 2013 mit Präsident Xi getroffenen Vereinbarung, dem „New Model of Great Power Relations“, nach der sich beide Länder gegenseitigen Respekt und Achtung zusicherten, fügte er hinzu.

Quelle: german.china.org.cn

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