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07. 03. 2011 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Rektor der Volksuniversität: Man sollte ein zweites Kind haben

Schlagwörter: Volksuniversität Zwei-Kinder-Politik Ein-Kind-Familie

"Ich habe bereits zum vierten Mal vorgeschlagen, dass in China eine Zwei-Kinder-Politik durchgeführt wird. Ein drittes Kind müsste dann aber verboten sein. Das heißt, ein Kind ist am besten, zwei Kinder sind erlaubt und drei Kinder sind verboten", sagte Ji Baocheng, Abgeordneter des 11. Nationalen Volkskongresses (NKV) und Rektor der Volksuniversität.

China sei ein Land mit einer sehr niedrigen Geburtsrate von 0,5 Prozent. Diese Situation dauert bereits 20 Jahre. Im Durchschnitt habe jetzt ein Ehepaar nur 1,7 Kinder. Dies könnte die Bevölkerungsstruktur langfristig ungesund beeinflussen und negative Folgen für die zukünftigen Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung Chinas haben, sagte Ji weiter.

Die Alterung der Bevölkerung ist in China bereits ein Problem. Die über 60 Jahre alten Menschen machen mehr als zwölf Prozent der gesamten Bevölkerung aus. In einigen Jahren wird dieser Anteil 30 Prozent betragen. In zehn Jahren werden die jungen Arbeitskräfte zwischen 28 und 40 Jahren um die Hälfte sinken. Außerdem gibt es jetzt in China 140 Millionen Ein-Kind-Familien. Falls das Einzelkind sich verletzen oder sterben würde, wäre diese Familie ein schlimmes soziales Problem. Der Druck auf ein einzelnes Ehepaar ist groß, wenn es vier Alte ernähren muss.

Quelle: german.china.org.cn

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