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| german.china.org.cn Datum: 03. 01. 2008 |
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Mit Bewegungen seiner Finger, Handflächen und des Handgelenks haucht Chen Jintang einer Handpuppe Leben ein. Chen, der aus der ostchinesischen Provinz Fujian stammt, lässt die Puppe Husten wie einen alten Mann oder Kichern wie ein unschuldiges Kind.
Das traditionelle chinesische Handpuppenspiel ist eine komplexe Kunstart und umfasst kunsthandwerkliche Techniken wie Schnitzerei, Malerei und Stickerei sowie Volksmusik.

In den geschickten Händen der Künstler können die Handpuppen singen, kämpfen und sich bewegen.

In den Händen geschickter Puppenspieler wie Chen (66) können die Puppen singen, kämpfen und sich bewegen. Sie verfügen außerdem über lebhafte Gefühlsausdrücke wie Freude, Ärger und Trauer. Die Puppenspieltradition in Fujian hat zwei Formen herausgebildet: die nördliche und die südliche Linie. Die Quanzhou-Aufführungen zählen zur südlichen und die Zhangzhou-Aufführungen zur nördlichen Linie. Das Handpuppenspiel aus dem Landkreis Longxi ist die bekannteste Variante der nördlichen Linie.
Das Handpuppenspiel in der Zhangzhou-Tradition geht auf die Jin-Dynastie (265-420) zurück und entwickelte sich während der Ming-Dynastie (1368-1644) schnell weiter, bevor es sich auch auf der anderen Seite der Taiwanstraße und später in Südostasien verbreitete.
Quelle: China Daily
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