Home>Kultur Schriftgröße: klein mittel groß

In guten Händen

german.china.org.cn          Datum: 03. 01. 2008

Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen

3 Finger, Handfl?chen ,Leben, Puppe ,Mann ,traditionelle chinesische Handpuppenspiel ,Techniken wie Schnitzerei, Malerei und Stickerei ,Volksmusik,Kultur, Geschichte und Stickkunst,Lebensunterhalt,Taiwan,Langen Marsch,Soldat

Die Herstellung traditioneller chinesischer Handpuppen beinhaltet kunsthandwerkliche Techniken wie Schnitzerei, Malerei und Stickerei.

4 Finger, Handfl?chen ,Leben, Puppe ,Mann ,traditionelle chinesische Handpuppenspiel ,Techniken wie Schnitzerei, Malerei und Stickerei ,Volksmusik,Kultur, Geschichte und Stickkunst,Lebensunterhalt,Taiwan,Langen Marsch,Soldat

Im frühen 20. Jahrhundert verdiente Chens Vater seinen Lebensunterhalt, indem er in der südtaiwanschen Stadt Tainan frittierte Brotstangen verkaufte. In den 1940er Jahren zog er nach Zhangzhou um, wo er sich einer Handpuppengruppe anschloss.

Traditionell wurden Handpuppenspiele auf schönen hölzernen Bühnen mit verzierten Säulen aufgeführt. Die auserlesenen Puppenköpfe zeigen die Fähigkeiten antiker Schnitzkunst, während die Kleidung der Puppen ein Ausdruck traditioneller Kultur, Geschichte und Stickkunst sind.

In der Zeit des Widerstandskriegs gegen die Japaner (1937-1945) war es für Puppenspielgruppen schwer, ihren Lebensunterhalt zu sichern. Sie überlebten oft nur durch Straßenaufführungen.

Die Turbulenzen des Krieges ließen der Jahrhunderte alten Volkskunst nur wenig Raum zum Überleben. Viele Puppenspieler mussten andere Möglichkeiten finden, um ihren Lebensunterhalt sicher zu stellen. Nach der Gründung des neuen Chinas erkannte die Regierung das Zhangzhou-Puppentheater als wichtiges Kulturerbe an und unterstützte die Puppenspieler bei der Neuorganisation ihrer Gruppen. Dies führte im Jahr 1951 zur Gründung der Zhangzhou-Puppenspielgruppe.

Chens erster Lehrer war sein Vater, der ihm 1956 die Grundlagen des Puppenspiels beibrachte. Chen stellte schnell fest, dass die Organisation eines Puppenspiels kein leichtes Ziel ist. Man muss sich nicht nur in den Techniken der Handhabung der Puppen auskennen, sondern auch ein tiefes Verständnis der traditionellen chinesischen Kultur besitzen. Ein Puppenspieler muss außerdem ein guter Geschichtenerzähler sein, da er im Rahmen einer Aufführung die gesamte Handlung wiedergeben muss.

In seiner Zeit als Schüler der Puppenspielkunst stand Chen gewöhnlich um 6 Uhr morgens auf, um die schwierigen Bewegungen zu üben und die Volkserzählungen zu erlernen. Er verbrachte viele Stunden mit der Beobachtung und Nachahmung der Meister der Kunst. Chen brauchte drei Jahre, um die Magie einer Vorstellung zu verstehen.

Im Rückblick auf die 50er Jahre sagte Chen: "Puppenspieler konnten ihren Lebensunterhalt verdienen und die Kunst gewann einmal mehr im ganzen Land an Beliebtheit." Chen erinnert sich an einen Auftritt in einem Dorf am Meer, indem viele Fischer ihren Fang gegen eine Eintrittskarte eintauschen wollten.

   zurück   1   2   3   4   5   6   vorwärts  


Quelle: China Daily

Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen

Kommentar schreiben
Kommentar
Ihr Name
 Kommentare