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31. 10. 2008 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

"Goethe in China" wird zwanzig

2 Jede Menge Aufführungen, Aktivit?ten und Spa? sind versprochen: Das Goethe-Institut als eines der wichtigsten Institutionen für den Austausch zwischen Deutschland und der Welt feiert am Wochenende seinen zwanzigsten Geburtstag in Beijing.

Das Goethe-Institut China, auch als das Deutsche Kulturzentrum (China) bekannt, war am 1. November 1988 in der Bibliothek der Fremdsprachenuniversität Peking gegründet worden und im Jahr 2003 in den Cyber Tower in Haidian umgezogen. In den letzten zwanzig Jahren war das Goethe-Institut eines der primären deutschen Kultur- und Bildungsinstitutionen für die Förderung des Austausches mit Deutschland. Zu den grundlegenden Aufgaben gehören die Förderung des Deutschunterrichts im Ausland, die Vertiefung des internationalen Kulturaustausches und die Verbreitung von Kenntnissen über Deutschland.

4 Jede Menge Aufführungen, Aktivit?ten und Spa? sind versprochen: Das Goethe-Institut als eines der wichtigsten Institutionen für den Austausch zwischen Deutschland und der Welt feiert am Wochenende seinen zwanzigsten Geburtstag in Beijing.

"Bislang hat das Goethe-Institut China Zweigstellen in Beijing, Shanghai, Guangzhou, Chongqing und anderen Orten. Das Goethe-Institute China has große Bemühungen unternommen, um den Austausch zwischen China und Deutschland zu fördern", so der deutsche Botschafter Dr. Michael Schaefer auf der Pressekonferenz. "Die ursprüngliche Rolle des Goethe-Instituts China war die eines Zentrums zum Studium der deutschen Sprache für chinesische Studierende", so Michael Kahn-Ackermann, der Mitte der 1970er Jahre in Beijing studiert hat. "Wir haben das Institut in ein Fenster gewandelt, durch das Chinesen mehr über Deutschland lernen können. Im Zuge der Öffnung Chinas waren wir natürlich nicht mehr die einzige Brücke nach China, insofern haben wir uns in einer dritten Phase auf die Förderung interaktiver kultureller Aktivitäten zwischen China und Deutschland konzentrierte."

Seit den 1980ern Jahren hat sich Kahn-Ackermann der Übersetzung moderner und zeitgenössischer chinesischer Literatur ins Deutsche verschrieben und damit viele bekannte Schriftsteller wie Lao She und Zhang Jie in Deutschland vorgestellt. Er hat außerdem den Wunsch, den kulturellen Austausch zwischen den beiden Ländern zu fördern. "Im Vergleich zur politischen und wirtschaftlichen Kooperation hinkt der kulturelle Austausch immer noch hinterher", meint er. "Noch immer gibt es Missverständnisse zwischen den beiden Völkern. Es steht fest, dass selbst heute noch die Zusammenarbeit im Bereich Kultur in den Kinderschuhen steckt. Es liegt noch viel vor uns."

Außer der Party wird es viele weitere Aktivitäten zur Feier des Jahrestages geben, beispielsweise Design-Ausstellungen, Publikationen von neuen Büchern, Talkshows und ein Touristenbesuch mit dem Titel "Find Germany in Beijing in one day". Bekannte deutsche Film werden in zahlreichen Film-Bars und –clubs zu sehen sein. Der am meisten hervorstechende unter ihnen ist wohl die Verfilmung von Liebe ist kälter als der Tod, ein Film von dem deutschen Regisseur Rainer Werner Fassbinder. Der Film wurde von dem bekannten avantgardistischen Drama-Regisseur Meng Jinghui als chinesisches Drama bearbeitet. Dieses wird vom 7. bis 16. November im Fengchao Experimental Theater zu sehen sein.

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Quelle: german.china.org.cn

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