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| 26. 08. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Inzwischen sind 140 Jahre vergangen, seit der große Panda von einem französischen Missionar von Europa entdeckt worden war.

Der Panda Xi Wang lehnt sich gegen das Eis um sich zu kühlen im Zoo von Wuhan, der Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Hubei am 13. Juli 2009. (Xinhua / Zhou Chao)
Pandafans feiern den 140. Jahrestag der wissenschaftlichen Entdeckung des Tieres mit einer 350 Kilometer langen Wanderung und einem Filmfest, welche in diesem Monat stattfinden sollen. Der französische katholische Missionar Père Jean Pierre Armand David stellte das Tier der Außenwelt vor, nachdem er es 1869 in der südwestchinesischen Stadt Ya’an fotografiert hatte. Li Yamei, Vizechef des Ya’an Tourismusbüros in der Provinz Sichuan, verkündete vor kurzem, dass die Menschen sich über einen Link auf Sina.com anmelden könnten, jedoch zuerst einen Gesundheitscheck durchführen müssten. Die Gruppe startet am 15. August in der Westchina Medizinschule der Sichuanuniversität in Chengdu, der Provinzhauptstadt, und wandert auf den Spuren Armand Davids nach Ya’an in Westsichuan. Die Wanderer werden das Pandaschutz- und Forschungszentrum des Wolong Reservoirs voraussichtlich am 25. August erreichen.
Das Zentrum brachte die Pandas von Wolong, welches etwa 130 Kilometer nordwestlich von Chengdu liegt, zur Bifengxia Zuchtstation in Ya’an. Grund dafür war das riesige Erdbeben am 12. Mai letzten Jahres. Ein neues Zuchtzentrum wird derzeit gebaut, um das Beschädigte in Wolong zu ersetzen. Li erklärte, dass die Wanderung dazu dienen soll, die Menschen über die Geschichte der Pandas und ihren Schutz aufzuklären. Ein einwöchiges Filmfestival mit über 40 Filmen, in welchem Pandas und andere Wildtiere vorkommen, beginnt am 19. August in Ya’an. Nur noch etwa 1590 Panda leben in China in freier Wildbahn, die meisten von ihnen in Sichuan und der Nachbarprovinzen Shaanxi und Gansu. Weitere 180 wurden in Gefangenschaft geboren, darunter 88 Pandas in Ya’an und 56 außerhalb Sichuans.
Quelle: Globaltimes
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