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14. 05. 2010 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Mendelssohn-Preis 2010 geht an chinesischen Pianisten Lang Lang – und an Iris Berben

Den Preis der Leipziger Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung bekommt in diesem Jahr der chinesische Pianist Lang Lang. Der 27-jährige Pianist hat laut Begründung der Jury die Befähigung, Personen für die Kompositionen von Mendelssohn zu gewinnen und sei in China der wichtigste Botschafter klassischer europäische Musik. Er erhält den seit 2007 von der Leipziger Mendelssohn-Stiftung vergebenen Preis in der Kategorie Musik.

In der Kategorie Gesellschaftliches Engagement wird die deutsche Schauspielerin Iris Berben ausgezeichnet, nach Auskunft des Gewandhaus Leipzig unter anderem für ihre Vermittlung zwischen deutscher und jüdischer Kultur sowie für ihre humanitäre Arbeit.

Eine Gala im Leipziger Gewandhaus am 12. Juni wird zum Anlass genommen, die undotierte Ehrung zu überreichen. Der Komponist Mendelssohn (1809-1847) hat hier selbst als Kapellmeister gearbeitet und in Leipzig die erste Musikhochschule Deutschlands gegründet.

Die Stadt Leipzig will außerdem bald wieder eine Statue des Komponisten präsentieren. Das letzte vorhandene Standbild war in der Nazizeit eingeschmolzen worden, weil Mendelssohn jüdische Vorfahren hatte. Ein Modell der Statue steht im Stadtmuseum, und eine Initiative will es nun für 92 000 Euro rekonstruieren nahe dem Opernhaus aufstellen lassen.

Der Mendelssohn-Preis wird seit 2007 jährlich in bis zu drei Kategorien vergeben. Im Jahr 2009 erhielt etwa Altbundeskanzler Helmut Schmidt (SPD), 2008 der Darsteller Armin Müller-Stahl und 2007 der Kapellmeister des Gewandhauses, Riccardo Chailly, diese Ehrung.

Quelle: german.china.org.cn

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