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06. 07. 2011 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Chinesischen Zeichentrickfilmen und Comics mangelt es an Originalität

Schlagwörter: Zeichentrickfilme, Marktforschung, Vorproduktion

Immer mehr chinesische Zeichentrickfilme und Comics spielen eine entscheidende Rolle dabei, die blühende Animationsbranche in China voranzutreiben. Doch neue Umfragen belegen, dass es immer noch schwierig für die Mehrheit der chinesischen Werke ist, die Bücherwürmer dazu zu bringen, chinesische Comics zu kaufen, oder das Publikum in die Kinos zu locken.

Der Mangel an originellen Werken ist eines der chronischen Probleme der chinesischen Animationsindustrie. Die Knappheit an guten Storys und verantwortungsloses Kopieren haben die Investitionen geschmälert und die Fans enttäuscht. Der Durst nach schnellem Geld hat dazu geführt, dass einige Produktionsfirmen drastisch ihre Ausgaben für die Vorproduktion und die Marktforschung senken.

Zang Zhixin, Geschäftsführer eines Animationsunternehmens, sagt: "Wegen des Mangels an Kapital konzentrieren sich viele Produktionsunternehmen einzig und allein auf die Produktion und ignorieren die Vorbereitungs- und Nachproduktionsphase." In Ländern mit einer fortschrittlichen Animationsbranche dauert es normalerweise über die Hälfte der Zeit der Produktion, eine Story für einen Zeichentrickfilm zu entwickeln.

Die Situation wird durch die Raubkopiererei, die die Industriekette bricht, noch verschlimmert. Der gesamte Produktionswert für die weltweite Animationsbranche beträgt heute 40 Milliarden US-Dollar. Doch der Output der Produkte kann sich auf bis zu 400 Milliarden Dollar belaufen. Die Piraterie führt dazu, dass Produktionsfirmen konstant ihre Ausgaben drosseln.

Quelle: german.china.org.cn

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