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03. 09. 2011 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Das einsame Landleben der Alten in China

Schlagwörter: Urbanisierung , Landbewohner , Wanderarbeiter

Tian Yunxiu (67) und seine 65 Jahre alte Frau Liu Dezhen sitzen neben einem Buchweizenfeld im Dorf Mawan (Provinz Shaanxi). Die sechs Hocker fuer ihre sechs Kinder, die sich in einer Stadt als Wanderarbeiter verdingen, bleiben leer.

Im Zuge der Urbanisierung Chinas verlassen immer mehr junge Landbewohner ihre Heimat. Statistiken des National Bureau of Statistics besagen, dass China im Jahr 2009 bereits 230 Million en Wanderarbeiter hatte. Die Dunkelziffer duerfte aber erheblich hoeher sein. Allein in der Hauptstadt Beijing geht man von mindestens vier Millionen nirgends verzeichneten Bewohnern aus. Da es aufgrund der Hukou-Problematik nicht leicht ist, mit der ganzen Familie in eine Stadt zu ziehen, haben Wanderarbeiter oft keine andere Wahl, als ihre Kinder, Frauen und Eltern im Dorf zu lassen, was sich auch demografisch auswirkt. Eine Studie der China Agriculture University zufolge sollen angesichts 230 Millionen Wanderarbeitern nur 87 Millionen Personen auf dem Lande zurueckgelassen worden sein: 20 Millionen Kinder, 20 Millionen Alte und 47 Million en Ehefrauen. Eine Rechnung, die nicht aufgeht.

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Quelle: China Daily

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