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08. 05. 2013 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Beijing verschärft Strafen bei Missachtung von Verkehrsregeln

Schlagwörter: Strafe, Fußgänger , Rot , überqueren

Beijing hat am Montag eine Kampagne gestartet, um Strafen für Fußgänger und Fahrer nicht-motorisierter Fahrzeuge, die bei Rot die Straße überqueren, zu verschärfen. Damit will die chinesische Regierung örtlichen Behörden zufolge Verkehrsregeln verstärken und die Verkehrssicherheit gewährleisten.

Fußgänger, die trotz roter Ampel die Straße überqueren oder Verkehrspolizisten gegenüber ungehorsam sind, riskieren Geldbußen in Höhe von 10 Yuan (1,24 Euro). Fahrer von nicht-motorisierten Fahrzeugen, welche die Regeln überschreiten, müssen mit Geldstrafen von 20 Yuan (2,48 Euro) rechnen. Das gab die städtische Behörde für Verkehrskontrolle bekannt.

Seit dem Jahr 1986 gibt es in China eine Strafregelung für Fußgänger, die rote Ampeln ignorieren. Dieser Verordnung zufolge werden Fußgänger, die rote Ampeln überqueren, mit fünf Yuan (62 Eurocent) bestraft.

Eine chinesisches Gesetz zur Sicherheit im Straßenverkehr, das im Mai 2004 in Kraft trat, sieht vor, dass Fußgänger, Fahrgäste und Fahrer von nicht-motorisierten Fahrzeugen, welche Verkehrsregeln oder Gesetze verletzt haben, verwarnt werden, oder eine Geldstrafe zwischen 5 und 50 Yuan (62 Eurocent und 6,20 Euro) bezahlen müssen.

Allerdings hat sich gezeigt, dass das Verletzen von Verkehrsregeln, insbesondere das Überqueren von Straßen, schwer auszumerzen sind.

Die Zusammenarbeit zwischen der Verkehrspolizei und Verkehrskontrolleuren wurde gestärkt. Seitdem strengere Regeln eingeführt wurden, hat sich ihre Arbeit als sehr wirksam erwiesen.

Am Montagmorgen beobachteten Reporter der Nachrichtenagentur Xinhua zwei Menschen, welche die Verkehrsregeln an einer belebten Kreuzung in der Ping'an Straße im Bezirk Xicheng verletzten. Jeder musste eine Geldstrafe von 20 Yuan (2,48 Euro) bezahlen.

Im April wurde im ganzen Land eine Kampagne eingeführt, welche Fußgänger davon abhalten soll, bei roten Ampeln die Straße zu überqueren, hieß es aus dem Umkreis des Ministeriums für Öffentliche Sicherheit.

Etwa einen Monat vor der Einführung der verschärften Verkehrsregeln habe die Verkehrspolizei in Beijing Personen, die über Rot gelaufen sind, geschult, sagte Wang Anguo, stellvertretender Leiter der Nebenstelle Xicheng des Beijinger Amtes für Verkehrsmanagement.

Statistiken des Amtes zeigten, dass im April in 20.000 Fällen Geldstrafen wegen Regelverstößen von Fußgängern oder nicht-motorisierten Fahrzeugführern in der chinesischen Hauptstadt verhängt wurden – ein Anstieg von 48 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

Das Amt hat vor kurzem die öffentlichen Verkehrsanlagen der Stadt, insbesondere Ampeln an Kreuzungen überprüft, um die Sicherheit der Fußgänger beim Überqueren der Straße zu gewährleisten.

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Quelle: german.china.org.cn

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