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24. 05. 2013 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

China verstärkt Flussufer zum Schutz von Mogao-Grotten

Schlagwörter: Hochwasser,Mogao-Grotten,UNESCO-Weltkulturerbe

An den östlichen Hängen des Bergs Mingsha im Südosten des Bezirks Dunhuang in der Provinz Gansu gelegen, sind die Mogao Grotten eine von drei am meisten genannten Grotten in China. Sie enthalten nach chinesischen Angaben die größte, reichste und am besten erhaltene Schatzkammer der buddhistischen Kunst in der ganzen Welt.

China investiere Millionen von Dollar in ein Hochwasserschutz-Projekt, um die Mogao-Grotten, ein UNESCO-Weltkulturerbe in der nordwestchinesischen Provinz Gansu, vor saisonalen Überschwemmungen zu schützen, verlautbarte die Höhlenverwaltung am Dienstag.

Um gegen ein 300-jährliches Hochwasser anzukämpfen, werden die Ufer des Daquan-Flusses, an dem sich die Grotten befinden, mit Beton und Stahl gestärkt werden, wie die Dunhuang Academy angibt, die die 1.600-jährige Höhlen verwaltet.

Das Projekt wurde von der Staatlichen Verwaltung des Kulturerbes mit einem geplanten Budget von 20 Millionen Yuan (3,2 Millionen US-Dollar) zugelassen. Die Hälfte der Bauarbeiten sollen abgeschlossen sein, und das ganze Projekt wird voraussichtlich im November fertig sein, hieß es.

Die Mogao-Grotten sind als ihre riesige Sammlung von buddhistischen Kunstwerken bekannt. Mehr als 2.000 farbige Skulpturen und 45.000 Quadratmeter Fresken wurden in 735 Höhlen entlang einer Klippe von alten Gläubigen geschnitzt. Die Grotten wurden Chinas erstes UNESCO-Weltkulturerbe im Jahr 1987.

Obwohl die Mogao-Grotten sich in Wüstengebieten südöstlich von Dunhuang-Stadt befinden, war der Ort mehrmals von Überschwemmungen betroffen, und einige Höhlen auf niedrigerem Geländeniveau wurden dabei beschädigt.

Im Juni 2012 wurden zwei Hochwasserschutzdämme in der Nähe der Höhlen beschädigt, wodurch offene Plätze ebenfalls überflutet wurden. Die Höhlen wurden dennoch nicht überschwemmt.

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Quelle: german.china.org.cn

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