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| 25. 06. 2013 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Bauern in der zentralchinesischen Provinz Henan pflanzen Kakteen auf Mauern und Wällen rund um ihren Hof herum, um diesen vor Einbrechern zu schützen. Die Methode hat sich bewährt. In den vergangenen 60 Jahren haben die Pflanzen die Häuser vor Gefahren geschützt, wie die Lokalzeitung Dahe Daily berichtete.

Die 46 Haushalte in Panzhuang, einem von Bergen umgebenen Dorf außerhalb der Stadt Zhumadian, pflanzen fast überall Kakteen, um Diebe abzuschrecken.
"Wir alle mögen sie, sie fungieren als unsere Polizisten und Sicherheitsleute", sagten die Dorfbewohner. Ihnen zufolge gab es seit 1951 keine Zwischenfälle. Damals brachte ein lokaler Kartoffelhändler namens Xu Dao die Pflanze von den Ufern des Jangtse in sein Heimatdorf. "Die Pflanze hatte damals eine gelben Blüte", erinnern sich die Einheimischen.
"Xu sagte uns, dass es ein Kaktus sei. Er pflanzte ihn auf seine Mauer und es dauerte nicht lange bis diese damit zugewachsen war", sagte die 83-jährige Tao Xinglin. Andere Einheimische folgten Xus Beispiel und schufen damit schrittweise den von Kakteen zugewachsenen Anblick, den das Dorf heute hat.
An den nahegelegenen Flussufern und Hügeln des Dorfes blühen die Kakteen heute auf weiten Feldern. Forstwirte in Zhumadian sagten, Panzhuang halte den Rekord bei der Anpflanzung von Kakteen zwischen dem Gelben Fluss und dem Jangtse in China.
Dennoch: Während die Anerkennung der Kakteen zur Bewachung der Häuser im Dorf groß ist, weisen Experten darauf hin, dass sechs Jahrzehnte natürliches Wachstum zu übermäßigen Kakteenmengen in dem Gebiet geführt haben. Kommunen planen derzeit, einige Kakteen in die Nachbardörfer umzupflanzen.
Quelle: german.china.org.cn
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