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31. 07. 2013 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Zum 40. Todestag von Bruce Lee: Die Legende lebt

Schlagwörter: Jeet Kune Do Kampfstil Kampfsport Kung-Fu

Am 21. Juli 1973 starb die Kung-Fu-Legende Bruce Lee. Seitdem ist er eine Inspiration für Kung-Fu-Liebhaber rund um den Globus.

"Ihm gebührt hoher Respekt, weil er ein Genie ist", sagte Zhang Dawei, stellvertretender Generalsekretär des Beijinger Kampfsportverbands. "In einem sehr jungen Alter hat er es geschafft, das Beste aus Ost und West zu verbinden."

Zhang sagte dies vor kurzem auf einer Gedenkfeier zum 40. Todestag von Bruce Lee.

Im Jahr 1962 hatte Lee "Jeet Kune Do" ins Leben gerufen, ein Kampfstil, der mehrere chinesische Kampfkunststile wie Tai Chi und Wing Chun umfasst.

Lee wollte einen wendigen und reflexiven Kampfstil, den er "Jeet Kune Do" nannte, Chinesisch für "Der Weg der abfangenden Faust".

"Er vereinte verschiedene Kampfkünste, so dass sie zusammen passten. Andere chinesische Kampfkunstschulen waren nie so aufgeschlossen", sagte Zhang. "Er entwickelte ein wissenschaftliches System für seine Kunst, was der westlichen Praxis entspricht und in anderen Kulturen gut angenommen wird."

Bruce Lee hatte systematisch "Jeet Kune Do"-Theorien, eine ganze Reihe von Kampftechniken und ein sorgfältig gestuftes Ausbildungssystem entwickelt. "Nur ein Genie kann so etwas", sagte Zhang.

Zhu Jianhua, Co-Vorsitzender des Internationalen Jeet Kune Do Verbands in China, kam zur Kampfkunst, als er Bruce Lees "Kampfmethoden" las, ein Lehrbuch, das Lees großartige Ideen dokumentierte.

"Es steckt ein ganzes Philosophie-System dahinter", sagte Zhu bei der jüngsten Wiederauflage des Buches. "Im Kern empfiehlt es 'sei wie Wasser', alles fließt und tauscht sich wie Flüssigkeit aus."

"Es basiert auf den Ideen von Tai Chi, doch es bietet eine größere Gedankenfreiheit."

"Jeet Kune Do ist auch eine der praktischsten Kampfsportarten", sagt Zhang. "Zu Lees Zeit wurde Kampfkunst weitgehend zur Show und Effekthascherei, doch sein Stil war praktisch und auf den Einzelnen zugeschnitten.

"Wer werden uns immer an ihn erinnern, wegen all dem, was er getan hat."

Bruce Lee wurde in San Francisco geboren und wuchs in Hongkong auf. Er erlernte zunächst die Kampfkunst im Wing Chun Stil. Er war ein begeisterter Leser der Philosophie und Geschichte und trainierte rigoros.

Er arbeitete sich aus dem Nichts hervor und überstand und gewann kämpferische Herausforderungen bis er der bekannteste Kung-Fu-Schauspieler in der Geschichte des Films wurde.

Berühmt für seine Rollen in "Enter the Dragon" und "Green Hornet", brachte der Filmstar das Wort "Kung-Fu" ins englische Lexikon. Er starb im Alter von 33 Jahren.

Quelle: german.china.org.cn

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