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| 15. 08. 2013 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Als die Princeton Professorin und Autorin Amy Chua 2011 ihr Buch "Battle Hymn of the Tiger Mother" ("Die Mutter des Erfolgs") veröffentlichte, folgte ein Medienecho, das sich in einer brodelnden Masse von Theorien über den wirtschaftlichen Aufstieg Chinas ergoss.
Ein Aufsatz, der im Wall Street Journal unter der Überschrift "Why Asian Mothers are Superior" (Warum asiatische Mütter überlegen sind) veröffentlicht wurde, löste eine hitzige Debatte über die Pros und Kontras autoritärer Erziehung aus, der Improvisation und Kreativität zugunsten von Wiederholung und Fleiß opfere.
Das neue Buch der Schriftstellerin Kim Wong Keltner "Tiger Babies Strike Back: How I Was Raised by a Tiger Mom but Could Not Be Turned to the Dark Side" (Die Tigerbabys schlagen zurück: Wie ich von einer Tigermutter erzogen wurde, aber nicht zur dunklen Seite bekehrt wurde) antwortet darauf mit einem kräftigen Nein, das als eine leidenschaftliche Ode an "alle verlorenen und einsamen Kinder gedacht ist, die nicht nach Harvard oder Berkeley gehen", sagt Keltner.
"Viele Asiaten in den USA stehen heute vor einer Identitätskrise, weil wir in die Schublade des Erfolgs geschoben werden," sagt sie. "Es reicht nicht aus wenn wir sagen: Ich will nicht in diese eine Schublade passen, für die mich meine Eltern und die Welt definiert haben. Aus Amy Chuas Kindern ist sicherlich etwas großartiges geworden, aber wir können nur über das ganze lachen, wenn aus den Kindern etwas großes wird.
"Es gibt eine sehr große Gruppe von Kindern da draußen, die sich einsam und verunsichert fühlen, weil sie nicht notwendigerweise auf dem gleichen Weg zum Erfolg kommen. Und ich will, dass mein Buch eine Flaschenpost an diese Kinder ist," fügt Keltner hinzu.
Sie beschreibt die angespannte Beziehung zu ihrer eigenen "Tigermutter" und vergleicht die Erleichterung einer Rückkehr ins eigene Zuhause nach einem Besuch bei ihr mit dem Gefühl, sich die eigene Pfote abzunagen, um den Metallzähnen einer Schnappfalle zu entkommen.
"Wie viele emotionale Schläge können wir verkraften, bevor wir dauerhafte Gehirnschäden davontragen?" fragt sie.
Ihre eigenen Erziehungsmethoden heute sind eine Rebellion gegen das, was sie als kalten Pragmatismus sieht, der die Kinder ihrer Stimmen beraubt, einem Argument das kürzlich in einer Studie des Psychologen Su-yeong Kim von der University of Texas-Austin geäußert wurde.
Quelle: german.china.org.cn
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