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| 09. 09. 2013 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Im Westen war der "Apfel für den Lehrer" einmal der Inbegriff dafür, Dankbarkeit und Respekt vor der Arbeit der Lehrkräfte auszudrücken. Doch es sind nicht mehr nur die simplen Äpfel, die den chinesischen "Lehrerstag" kennzeichnen, der morgen gefeiert wird. Der Tag hat sich zu einem Geschenk-Event für Eltern entwickelt, die versuchen, die Lehrer für ihre Kinder günstig zu stimmen. Die Geschenke variieren von Bargeld und Einkaufsgutscheine über Luxusgüter wie Designer-Geldbörsen, Parfum oder Kosmetikartikel. In einem Umfeld, in dem die Zentralregierung gerade eine Kampagne gegen öffentlichen Pomp fährt, ist dieses Verschenken am Lehrertag wieder ins Bewusstsein gerückt.
Viele Länder haben Tage, an denen die Lehrer geehrt werden. Die chinesische Regierung hat zuerst den 10. September als Lehrertag im Jahr 1985 eingeführt, um ihre harte Arbeit und ihre Hingabe an diesen relativ niedrig bezahlten Beruf anzuerkennen. Es war als symbolischer Tag gemeint, doch allzu oft wurde daraus ein kommerzieller gemacht. Um zur ursprünglichen Bedeutung dieses Tages zurückzukommen, hat das Staatsrat in der letzten Woche ein öffentliches Beratungspapier veröffentlicht, in dem überlegt wird, den Lehrertag auf den 28. September zu verlegen. Damit würde er mit dem Geburtstag von Konfuzius zusammenfallen, dem alten Lehrmeister, der für seine Verpflichtung an die Bildung gefeiert wird. Doch hätte das Verlegen des Tages einen Effekt auf das Verschenken, das immer mehr im Mittelpunkt steht?
Die Tageszeitung Shanghai Daily hat 20 Eltern befragt, deren Kinder entweder in die lokalen Kindergärten gehen oder die Grundschule besuchen. Zwölf Eltern sagten, sie würden den Lehrern keine materiellen Geschenke geben, sie würden jedoch ihre Kinder dazu ermutigen, ihre eigenen kleinen Geschenke zu überreichen. Acht Eltern sagten, sie würden Gutscheine für Mondkuchen verschenken, Gutscheine und kleine Luxusgeschenke für die Lehrer, ohne dass die Kinder dies wissen würden. "Wir haben uns dazu entschieden, Gutscheine für Mondkuchen zu verschenken, da das Mitherbstfest unmittelbar bevorsteht und wir Geschenke nicht zweimal vergeben wollen", sagte Du Xiping, deren Tochter einen Kindergarten im Minhang Bezirk besucht. Du sagte, das Verschenken würde ihre Dankbarkeit ausdrücken für die Hingabe der Lehrer, sich um die Kinder zu kümmern. Jeder Mondkuchen-Gutschein hat einen Wert von 88 Yuan. Du sagte, sie würde den zwei Erziehern in der Klasse ihrer Tochter jeweils zwei Gutscheine schenken. Ihrer Tochter erzählt sie nichts über die Geschenke, da es sich dabei "um die Angelegenheit von Erwachsenen handeln würde".
Quelle: german.china.org.cn
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