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| 12. 09. 2014 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Traurige Liebe
Die irdische Familie von Tshangyang Gyatso bekannte sich zur Nyingma-Tradition des tibetischen Buddhismus, bei der es den Mönchen erlaubt war, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Jedoch verlangt die strenge Gelug-Tradition, zu der der Dalai Lama angehört, dagegen absolute Enthaltsamkeit von den Mönchen. Wie es hieß, war der 15-jährige Tshangyang Gyatso in seiner Heimat in ein schönes und kluges Mädchen namens Makye Ame verliebt, bevor er zum Dalai Lama ernannt worden war. Sie verbrachten oft den ganzen Tag miteinander, bestellten gemeinsam die Felder, hüteten das Vieh und hatten große Gefühle füreinander. Später wohnte Tshangyang Gyatso im Potala-Palast. Er war des langweiligen und monotonen Lebens als Leiter der Gelug-Tradition überdrüssig und vermisste das Mädchen aus dem irdischen Leben. Oft schlich er sich nachts verkleidet aus dem Palast, um sich mit seiner Geliebten zu treffen. Eines Tages entdeckten Wachen bei ihrem Rundgang Fußspuren im Schnee, die aus dem Schlafgemach von Tshangyang Gyatso kamen. Daraufhin wurden die Vertrauensmönche von Tshangyang Gyatso von den Wachen grausam gefoltert und Makye Ame wurde hingerichtet. Der junge Tshangyang Gyatso befand sich so lange in Haft, bis sein Titel "Dalai Lama" aus politischen Gründen vom damaligen Kaiser Kangxi der Zentralregierung abgeschafft wurde.
Irdisch und buddhistisch
Tshangyang Gyatso ist zwischen der weltlichen Liebe und den buddhistischen Lehren gefangen und aus der Balance geraten. In dieser ungewissen Situation und wegen der Unbeirrbarkeit zur Liebe hat er den Vers gefasst: "Wie kann ich auf dieser Welt einen für beide Seiten akzeptablen Weg finden, der sowohl Buddha als auch meine Geliebte nicht enttäuscht?"
Quelle: China Tibet Online
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