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| 05. 01. 2015 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Eine populäre TV-Serie über Chinas einzige Kaiserin Wu Zetian darf in diesen Tagen wiederum fortsetzen, nachdem sie vor dem Neujahr unerwartet gestoppt wurde. Jedoch haben Zuschauer große Veränderungen gefunden: Fast alle Szenen mit weiblichen Figuren in tief ausgeschnittenen Kostümen oder Dekolleté sind mit Nahaufnahmen von Gesichtern der Schauspielerinnen ersetzt. Statt „große Brüsten“ ist der Bildschirm nun voller „großen Köpfen“, wie chinesische Netnutzer kommentieren.
Die historische Fernsehserie "Empress of China" wird seit Mitte Dezember bei Hunan-TV ausgestrahlt. Vor dem Neujahr wurde sie aber plötzlich aus sogenannten „technischen Gründen“ aus dem Programm genommen. Viele Zuschauer vermuten, dass es sich um eine Strafe der Fernsehaufsichtsbehörden des Landes gegen die viel diskutierte Kostüme im Stil der Tang-Dynastie handelt. Nun ist diese Vermutung durch die auffälligen Veränderungen bestätigt worden.
Nach der Rückkehr der Fernsehserie im Januar haben die “vergrößerten“ Gesichter der Figuren für starke Unzufriedenheit bei den Zuschauern gesorgt. Bei einer Umfrage von Sina Weibo zum Thema „Sollen Dekolleté-Szenen geschnitten werden?“ haben mehr als 95 Prozent der Netnutzer für „Nein“ gestimmt und nur 5 Prozent für „Ja“. Viele äußerten ihre Enttäuschung online und halten diese Veränderungen für unnötig. „Die prachtvollen Kostüme gelten als Highlights der ganzen Serie. Nun sind nur noch große Köpfe übrig und gar keine künstlerische Ästhetik“, so ein Kommentar.
Wu Zetian aus der Tang-Dynastie (618-907) war die einzige Kaiserin in der chinesischen Geschichte und herrschte mehr als 20 Jahre über ganz China. Diese TV-Serie erzählt, wie ein Hofmädchen zur Frau des Kaisers und später zur Herrscherin des Imperiums wurde. Die renommierte Schauspielerin Fan Bingbing spielt die Hauptrolle. Die prachtvollen Kostüme und schönen Stars hatten eigentlich großes Interesse bei zahlreichen Zuschauern geweckt.
Hier ein paar Fotos vor und nach den Veränderungen zum Vergleich.

Quelle: german.china.org.cn
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