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german.china.org.cn | 23. 09. 2015

In lebende Bäume geschnitzte Drachen als "grausame Kunst" kritisiert

Schlagwörter: Bäume Drachen grausam Kunst

Das am 16. September 2015 aufgenommene Foto zeigt Drachen, die in lebende Bäume im Bezirk Xiangshan in der Provinz Zhejiang geritzt wurden. Die mit Goldfarbe bedeckten Arbeiten wurden an mehr als zehn Kampferbäumen entdeckt. Ihre Stämme sind drei Meter hoch und haben Durchmesser zwischen 30 und 40 Zentimeter. Der Besitzer der Bäume sagte, er habe Techniker beauftragt, die Schnitzereien durchzuführen und gegen keine Regeln verstoßen. Er gestand ein, dass die Arbeiten als "grausame Kunst" kritisiert worden waren.

Über zehn Kampferbäume am Straßenrand im Bezirk Xiangshan, Ningbo, in der Provinz Zhejiang, seien mit Schnitzereien aus Drachenmustern versehen und mit goldener Farbe bestrichen worden, besagte ein Bericht vom Mittwoch.

Holzschnitzereien werden üblicherweise an totem Holz, und nicht an lebenden Bäumen durchgeführt.

Bevor die Schnitzereien in Zhejiang durchgeführt wurden, wurden auch noch Äste der Bäume abgebrochen. Die Bäume werden jedoch auch nach den Schnitzereien in der Lage sein, neue Äste auszutreiben.

Der Besitzer sagte, ihm gehörten all diese Bäume, und er könne mit ihnen machen, was er wolle. Arbeiter brauchen etwa hundert Tage, um die Schnitzereien an einem Baum zu vollenden. Die Sterblichkeit unter Bäumen, die mit Schnitzereien versehen wurden, ist sehr hoch.

"Einige Leute haben protestiert und gesagt, Schnitzerei an lebenden Bäumen sei eine grausame Kunst", sagte der Landbesitzer.

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