In Paris werden seit vergangenem Wochenende auf dem Trocadéro-Platz 1.600 Papier-Pandas ausgestellt, die alle noch auf der Erde überlebenden Tiere dieser Art symbolisieren. Damit wollen die Mitglieder von World Wildlife Fund (WWF) die Menschen aufrufen, gegen die Umweltverschmutzung zu kämpfen und die vom Aussterben bedrohten Tierarten zu schützen.
Zur Zeit leben Große Pandas hauptsächlich in den Gebirgsregionen der chinesischen Provinzen Sichuan, Gansu und Shaanxi. Chinesischen Statistiken zufolge leben über 1.000 Exemplare in freier Wildbahn, während 239 in Zoos und Naturschutzgebieten gezüchtet werden. Am 11. Oktober ist das erste Panda-Genom in der südchinesischen Stadt Shenzhen fertig entschlüsselt worden. Dieser Erfolg soll nun zur Vermehrung der Pandas einen bedeutenden Beitrag leisten.
