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22. 09. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Vergiftete Fische verderben Parkbesuch

Am Wochenende haben sich Parkbesucher des Parks Quyang in Shanghai über Hunderte toter Fische aufgeregt, die an der Oberfläche eines Teiches schwammen.

Auf Beschwerden antwortete die Parkverwaltung, dass sie die Fische mit einem für Menschen sicheren Gift getötet hätten, um die Wasserqualität zu verbessern und illegalem Angeln im Park ein Ende zu bereiten. Ein unangenehmer fischiger Geruch lag noch gestern Nachmittag in der Luft, als Arbeiter die toten Fische mit Netzen einsammelten.

Nachdem die Parkverwaltung Gift ins Wasser gegeben hatte, starben die Fische in Massen. Arbeiter hätten am Wochenende möglicherweise Hunderte Kilogramm toter Fische eingesammelt, berichteten Parkbesucher.

"Das ist doch brutal. Es hätte sicher einen besseren Weg dafür gegeben. Man hätte die Fische doch woanders hinbringen können", sagte eine junge Frau.

Parkaufseher sagten, die Vergiftung sei Teil fortwährender Bemühungen gewesen, die Wasserqualität im Park zu verbessern.

Noch vor kurzem mussten Besucher fürs Angeln zahlen. "Wir haben das Geschäft vor Monaten geschlossen und Angeln im Teich verboten. Doch die Möglichkeit, nun kostenlos zu angeln, zog nur noch mehr Leute an", sagte ein Mitglied der Parkverwaltung, das ungenannt bleiben wollte.

Der Teich sei aus Angst, dass Menschen nach Verzehr des dort gefangenen Fisches krank werden könnten, für Angler verboten worden, hieß es. Vor der Vergiftung der Fische mit einem für Menschen nicht tödlichen Gift seien Wasserexperten hinzugezogen worden.

Quelle: Shanghai Daily

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