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23. 06. 2010 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Grüne Algenpest nähert sich ostchinesischer Küste

Falls die Algen die Küsten erreichen, könnte das empfindliche Meeresökosystem beeinträchtigt werden. Die Meeresbehörden bekämpfen daher die Wasserpflanze.

Wie ein Mitarbeiter der zuständigen Meeresbehörde am Mittwoch mitteilte, ist eine Unmenge von Grünalgen auf dem Weg zur östlichen Küste Chinas. Die Grünalge, auch enteromorpha prolifera genannt, bedeckt derzeit 200 Quadratkilometer des Meeres vor Chinas Provinz Shandong. Laut Aussage der Nordchinesischen Meeresabteilung (NCSB) des Staatlichen Büros für Ozeanologie befindet sich die grüne Masse etwa 13 Kilometer von der Stadt Jiaonan und 16 Kilometer von der Insel Dagong entfernt.

Die grüne Algenpest wurde erstmals letzten Montag an der Meeresküste der Stadt Rizhao in Shandong von der NCSB gesichtet und hat sich seitdem weiter nach Norden ausgebreitet. Laut Liu Fenglin, Sprecherin der NCSB, wird sich die Grünalge abhängig von der gegenwärtigen Meeresströmung mit einer Geschwindigkeit von sieben bis neun Kilometern pro Tag weiter der Küste nähern. Die NCSB hat eine Notfallaktion eingeleitet. Die kommunale Regierung hat Schiffe ausgesandt, welche das Meer von den Algen reinigen sollen.

Obwohl sie ungiftig sind und keinerlei Auswirkung auf die Wasserqualität haben, bedrohen die Algen laut Pang Shaojun, Professor der chinesischen Universität der Wissenschaft, maritimes Leben, da sie große Mengen von Sauerstoff absorbieren können. Sollten die Grünalgen nicht rechtzeitig entfernt werden, könnte die Tourismusbranche Pang zufolge aufgrund des fauligen Geruches, welchen die zersetzten Algen ausströmen, nachhaltig in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Grünalgen tauchten bereits im Jahr 2007 im Gelben Meer auf. 2008 entfernten Anwohner und Soldaten mehrere 10.000 Tonnen dieser Algen vor Beginn der Segelwettkämpfe der Olympischen Spiele in Qingdao in der Provinz Shandong.

Quelle: Xinhua

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