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| 29. 06. 2011 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
China hat begonnen, seine Pandabären zu zählen. Dies meldete die Forstbehörde der südwestchinesischen Provinz Sichuan, dem wichtigsten Lebensraum der seltenen Tierart. Ein solcher Zensus findet im Schnitt nur alle zehn Jahre statt.

Die Sommerhitze bietet den zwei Pandabären eine perfekte Gelegenheit, sich im Forschungszentrum in Ya'an in der Provinz Sichuan etwas auszuruhen. Demnächst soll eine nationale Zählung aller Pandas stattfinden, die in China leben.
Beim jüngsten Zensus handelt es sich um die vierte Panda-Zählung seit den 1970er Jahren. Am Sonntag fanden im Nationalen Panda-Reservat Wanglang in der Nähe der Stadt Mianyang erste Vorbereitungen statt. Wie Yuan Xuyu, ein Offizieller des Forstamts der Provinz Sichuan, sagte, handelt es sich dort vermutlich um die größte Population von wilden Pandas. Derzeit werden im Naturschutzgebiet 70 Zähler ausgebildet. Sie sollen ihre Arbeit in zwei oder drei Tagen beginnen.
Die erste Untersuchung dauert voraussichtlich nur bis Anfang Juli, sagte Yang. Danach kann mit der landesweiten Zählung begonnen werden. Die Zähler sammeln Panda-Häufchen für DNA-Analysten. Diese erlauben es den Zoologen, die einzelnen Pandas zu identifizieren und auf diese Weise die Zahl der Tiere, die in freier Wildbahn leben, relativ genau zu schätzen, sagte Chen Youping, Direktor des Verwaltungsbüros des Naturschutzgebietes.
Bei der Zählung soll nicht nur die Zahl der wilden Pandabären festgestellt werden, sondern die Forscher hoffen auch, weitere Informationen über ihre Lebensbedingungen, ihre Altersstruktur und ihre Lebensräume zu erhalten. Beim letzten Zensus vor zehn Jahren zählten die Forscher 1596 wilde Pandas in China, wobei 1206 von ihnen in Sichuan lebten. Unter ihnen befanden sich auch die 230 Tiere des Naturschutzgebietes Wanglang.
Quelle: Xinhua
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