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| 30. 06. 2011 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Die Daten zeigen etwa, dass die jährlichen Durchschnittstemperaturen in der Arktis doppelt so schnell stiegen wie in den niederen Breiten. Das arktische Meereis schrumpfte auf die drittkleinste Ausdehnung seit Messbeginn. Auch die Eisdecke auf Grönland schmolz mit der höchsten Geschwindigkeit seit 1958. Das Eis war in einem rund acht Prozent größeren Bereich abgeschmolzen als im bisherigen Rekordjahr 2007.
Auch die Alpengletscher schrumpften das 20. Jahr in Folge. Unterdessen wuchs die durchschnittliche Meereisbedeckung in der Antarktis im Jahr 2010 zu einem Allzeit-Rekord-Hoch. Obwohl zyklische Wettermuster das Klima im Verlaufe des Jahres beeinflusst hatten, zeigte die Analyse, dass die langfristigen Trends im Einklang mit dem globalen Klimawandel stehen, den die Wissenschaftler seit 50 Jahren beobachten können.
Das vergangene Jahr sah insbesondere anormale Klimaschwankungen bei El Niño und der Arktis. Sie haben zu den zahlreichen außergewöhnlichen Wetterereignissen im vergangenen Jahre beigetragen. Trotz eines mittelstarken La Niña-Strom in der zweiten Hälfte 2010, der sich auf kühleres Wasser in den Tropen zurückführen lässt, wurde an der Meeresoberfläche die weltweit dritthöchste Durchschnittstemperatur seit Messbeginn festgestellt. Die Meeresspiegel stiegen weiterhin.
Der Bericht stellte auch fest, dass die Ozeane in Gegenden mit einer starken Verdunstung salziger geworden sind, während die Gewässer in Regionen mit starken Niederschlägen einen tieferen Salzgehalt als normal aufwiesen. Dies lässt darauf schließen, dass sich der Wasserkreislauf intensiviert hat.
Mehrere Wettermuster spielten 2010 eine große Rolle: Ein starker und warmer El Niño wurde gegen Juli von einer kühlen La Niña-Strömung abgelöst. Dies hat in der ganzen Welt das Wetter beeinflusst und auf unterschiedliche Weise die globalen Wetterregionen durcheinandergewirbelt. Schwere Regenfälle führten insbesondere in Australien zu einem ausgesprochen feuchten Frühling (September bis November). Damit nahm dort eine jahrzehntelange Dürre ein Ende.
Auf Grund der arktischen Schwankung gelangte überdies kalte arktische Luft nach Süden, und warme Luft aus dem Süden drang nordwärts. Kanada zeichnete sein wärmstes Jahr auf, während es in Großbritannien im Dezember so kalt wie noch nie war.
Quelle: german.china.org.cn
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