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| 31. 01. 2012 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Der starke Sonnensturm vom vergangenen Dienstag hat mit einer unglaublichen Geschwindigkeit die Erde erreicht und sorgte über dem Norden Europas für bunte Polarlichter. Juha-Pekka Luntama, Leiter des Bereiches Weltraumwetter der Europäischen Raumfahrtbehörde, bezeichnet die Stürme als "ein klares Zeichen für die hohe Sonnenaktivität". Normalerweise sind die Nordlichter wegen des gebogenen Magnetfeldes nur in der Nähe der Nordpole, wie über Schweden und Norwegen, zu sehen. Aber das diesmalige Naturschauspiel war sogar über ungewöhnlich weit im Süden liegenden Regionen, wie zum Beispiel England, zu sehen.
Diese fantastischen Polarlichter konnte man in Norwegen bewundern.
Die amerikanische Fluggesellschaft Delta Airlines hatte wegen des Sonnensturms vorsorglich sechs ursprünglich am Nordpol vorrüberfliegende Flüge umgeleitet. Laut der US-Wetterbehörde NOAA war der Sonnensturm der stärkste seit 2003.
Ein Sonnensturm wird auch als Sonneneruptionen bezeichnet. Gewaltige Ströme elektrisch geladener Teilchen werden ins Weltall geschleudert und treffen auf die Erde. Normalerweise schützt uns das irdische Magnetfeld vor diesen hochenergetischen Strahlen, die große Störungen im Funk und Radar auslösen können. Die beiden magnetischen Pole am Nordpol und Südpol fungieren wie große Stabmagnete mit entsprechenden Magnetfeldlinien, entlang derer diese solaren Teilchen teilweise bis auf die Erdoberfläche gelangen können. Da die meisten dieser Linien in einem Kreis um den magnetischen Pol liegen, sind die meisten Polarlichter entlang dieses Kreisbogens zu sehen.
Quelle: german.china.org.cn
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