
Seit Mitte Oktober ist der Wasserstand des Poyang-Sees in der zentralchinesischen Provinz Jiangxi kontinuierlich zurückgegangen. Bei manchen Abschnitten ist die Wasserfläche um 90 Prozent zurückgegangen. Der See verwandelt sich offensichtlich in eine Steppe. Die Wasserversorgung der Anwohner und der umliegenden Industrieunternehmen ist dadurch schwer beeinträchtigt worden.
Die Behörde für Wasserversorgung von Jiangxi gab bekannt, der größte Süßwassersee Chinas sei zwei Monate zuvor in eine Trockenperiode eingetreten. Experten zufolge gehe die extreme Trockenheit zurück auf die geringe Wassermenge, die vom Oberlauf des Jangtse in den Poyang-See fließt sowie die wenigen Niederschläge in Jiangxi. Der Wasserpegel werde weiter sinken, das Tempo würde sich jedoch verlangsamen.